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Ernährung und Zähne

Ernährung und Zähne

Wer möchte nicht, möglichst lange mit eigenen, gesunden Zähnen durchs Leben gehen? Mit einer sorgfältigen Zahnpflege und einer zahngesunden Ernährung können Sie selbst sehr viel für Ihre Zähne tun.

Diese Nährstoffe brauchen die Zähne

Diese Nährstoffe brauchen die Zähne
gesunde Ernährung

Damit Zähne, Zahnfleisch und Knochen gesund bleiben und den täglichen Belastungen standhalten, brauchen sie Vitamine und Mineralien. Insbesondere die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K (Merkwort „EDEKA“) und die wasserlöslichen Vitamine Vitamin C, Biotin und Folsäure sind bei Zahnfleisch, Mundschleimhaut und Kieferknochen gefragt. Unter den Mineralien spielen vor allem Kalzium und Fluorid für die Zahngesundheit eine immense Rolle. Eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse, Vollkorn- und Milchprodukten sowie Fisch versorgt Sie mit den wichtigsten Zahn-relevanten Nährstoffen und liefert damit die Basis für lange Zahngesundheit.

Nicht jede gesunde Ernährung ist auch gut für die Zähne

Dass Zucker schlecht für die Zähne ist, weiß inzwischen jeder. Bakterien, die sich bevorzugt in unseren Zahnbelägen tummeln, freuen sich über Zucker als Nahrung und setzen bei seinem Abbau Säuren frei. Die wiederum greifen den Zahnschmelz an und bereiten Karies den Weg. Das gilt nicht nur für Gummibärchen, Schoko und Coca Cola, sondern auch für alternative Süßungsmittel wie Honig oder Ahornsirup. Aus gesundheitlicher Sicht kann man auf die meisten dieser Nahrungsmittel leicht verzichten, da sie in einer gesunden Ernährung ohnehin wenig zu suchen haben. Deutlich schwieriger wird es da schon mit Obst und Fruchtsäften. Denn auch Fruchtsäuren greifen den Zahnschmelz an. Dessen sollte man sich insbesondere bei Fruchtsäften und -schorlen, Zitrusfrüchten, Äpfeln usw. bewusst sein. Natürlich sollten Sie deshalb nicht auf Obst verzichten. Essen Sie es einfach zu den Hauptmahlzeiten statt zwischendurch und warten Sie 30 Minuten bis zum nachfolgenden Zähneputzen, damit der durch die Fruchtsäure aufgeweichte Zahnschmelz beim Zähneputzen nicht unnötig angegriffen wird.

6 Regeln für eine zahngesunde Ernährung

  1. Nehmen Sie drei Hauptmahlzeiten ein. Auf Zwischenmahlzeiten – auch mit Obst und Fruchtsäften – sollten Sie lieber verzichten.
  2. Trinken Sie bevorzugt (stilles) Wasser und ungesüßten Tee. Ohne Zucker getrunken sollen Grüner und Schwarzer Tee sogar das Wachstum schädlicher Bakterien hemmen.
  3. Verzichten Sie weitgehend auf zucker- und säurehaltige Nahrungsmittel wie Süßigkeiten, Limonade und Fruchtsäfte. Sollte der Heißhunger auf Schokolade einmal doch übermächtig werden, wählen Sie einfach eine hochprozentige Zartbitterschokolade und essen Sie die gewünschte Menge gleich auf einmal, statt sie über den Tag zu verteilen.
  4. Gründliches Kauen von Rohkost und Vollkornprodukten regt die Bildung von Zahn-schützendem Speichel an, trainiert den Kieferknochen und massiert das Zahnfleisch.
  5. Etwa 30 Minuten nach dem Essen Zähne putzen.
  6. Falls Sie nach einer Mahlzeit nicht die Zähne putzen, sollten Sie zum Abschluss wenigstens Wasser oder ungesüßten Tee trinken oder den Mund mit Wasser ausspülen.

Auch wenn Ihnen das Einhalten der ein oder anderen Regel anfangs etwas schwer fallen sollte: Das meiste ist reine Gewöhnung und seien Sie sicher: Ihre Zähne werden es Ihnen danken!

Dirk heissmeyer

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Dirk Heißmeyer
ganzheitliche Zahnmedizin
Hauptstraße 52
31860 Emmerthal

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