Bei Fragen oder Terminvereinbarungen

Besonders häufige Patientenanfragen

Besonders häufige Patientenanfragen

Frage von Frau G. aus Kamen, 17.07.2016

Sehr geehrter Herr Heißmeyer,

ich brauche dringend sofort einen Zahnarzt der bei mir sofortige Hilfe leisten kann, denn ich bin falsch behandelt worden von anderen Zahnärzten die mir Wurzel behandelte Zähne neu überkront haben, die alle Entzündet waren.

Zwei Zähne wurden mir gezogen, jetzt habe ich zwei Lücken und leider müssen auch die andren Wurzelbehandelten Zähne gezogen werden.
Die Ärzte stellen sich nur Quer und wollen die Zähne nicht ziehen. Ich habe erhebliche Gesundheitliche Probleme ich lehne eine Wurzelspitzenresektion ab.
Die Zähne sind schon lange lange entzündet unter den alten Metallkronen gewesen und ich möchte die sofort gezogen haben. Allerdings brauche ich eine Zahnersatz jetzt also Prothesen ich lehne Metall ab.

Können Sie mir weiterhelfen!
Mit freundlichen Grüßen
B.G.

Antwort von Herrn Heißmeyer, 05.08.2016

Sehr geehrte Frau G.,

es ist manchmal wirklich schwierig, einen passenden Arzt zu finden.

Eine Wurzelbehandlung ist immer Murks. Nach einer Wurzelspitzenresektion haben die Giftstoffe erst recht die Möglichkeit, ins Gewebe und somit den ganzen Körper einzudringen. Der körpereigene Abwehrriegel um den toten Zahn wurde ja entfernt.

Ich muss es leider immer wieder wiederholen aufgrund der sehr zahlreichen Leidensgeschichten, die ich zu Wurzelbehandlungen zu hören bekomme.

Eine Möglichkeit, einen passenden Zahnarzt zu finden, ist das Dentallabor. Ich arbeite z.B. mit dem Umweltlabor Thomas Herrmann in Bad Tölz zusammen. Vielleicht haben Sie ein ähnliches Labor in Ihrer Nähe. Sprechen Sie mit dem Inhaber über Ihr Anliegen, vielleicht kann der Ihnen mit einer Empfehlung weiterhelfen.

Als metallfreier Werkstoff für Zahnersatz ist PEEK ein sehr verträgliches Material. Ich kombiniere es auch mit Vollkeramik. Ganz wichtig ist auch ein verträglicher Zement oder Kleber. Ich habe schon etliche Male Kronen entfernen müssen, wo der Kleber nicht vertragen wurde. Mit dem provisorischen Zement ist der Ersatz verträglich und nach dem endgültigem Einkleben kommen die Probleme. Manche Patienten haben dann das Gefühl, als platze ihnen der Kopf.

Bei Fragen dürfen Sie sich gerne an mich über meine private Emailadresse wenden.

Liebe Grüße nach Kamen
Dirk Heißmeyer

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Frage von Frau B. aus Freising, 15.07.2016

Sehr geehrter Herr Heißmeyer,

durch aktuelle Otitis media auf einen Zusammenhang mit einer Zahnwurzelbehandlung im letzten Jahr gekommen, surfe ich mich nach Informationen suchend durch das Netz. Selbstverständlich werde ich (im 21.Jahrhundert immer noch, und das bei unserem als hoch gepriesenen medizinischen Standard) von fast allen versorgenden Medizinern, die ich darauf angesprochen habe, zumindest als nicht 100%ig für ernst genommen.

So habe ich Ihre Seite hier gefunden. Für eine Information über Kollegen der ganzheitlichen Zahnmedizin in Freising oder in und um München wäre ich Ihnen sehr dankbar! Gut, dass Sie sich im Netz öffentlich machen!

Vielen Dank vorab,

mit freundlichen Grüßen,

C.B.

Antwort von Herrn Heißmeyer, 05.08.2016

Sehr geehrte Frau B.,

danke für Ihre nette Mail.

Es ist sicher ein Problem mit dem nicht-ernst-genommen-werden. Darum mache ich das auch mit dem Veröffentlichen von Sachen, die man sonst eher nicht hört und liest, weil es auch unbequem ist für manche Ärzte. Viele Menschen finden sich dabei wieder und es mag manchen auch helfen bei dem Finden des passenden Therapeuten.

In der Nähe von Freising kenne ich Dr. Lechner aus Grünwald seit vielen Jahren persönlich. Wahrscheinlich wären Sie dort auch gut aufgehoben. Alternativ schauen Sie auf der Seite GZM.org, um darüber einen entsprechenden Zahnarzt zu finden. Nehmen Sie dann aber besser telefonischen Kontakt zur GZM auf.

Schöne Grüße derzeit aus Kühlungsborn nach Freising

Dirk Heißmeyer

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Frage von Frau R. aus Aachen, 12.07.2016

Sehr geehrter Herr Heißmeyer,

ich leide seit Jahren an einer schleichenden Entzündung in meinem Kiefer.
Ein Zahn nach dem anderen wurde gezogen weil vom Kiefer her die Wurzeln der Zähne sich entzündet hatten. Mindestens 20x geröngt und nie sieht der Zahnarzt etwas.
Ich bin sehr verzweifelt.

Nach langen Stunden der selbstrecherche bin ich auf diese NICO gestossen.
Wieso denken notmale Zahnärzte nicht daran und wieso werde ich auch noch ausgelacht wenn ich selbst darauf gekommen bin und niemand glaubt mir.

Die letzten beiden Zahnärzte hier in der Uniklinik RWTH Aachen haben nicht einmal in meinen Mund geschaut....nur aufs Röntgenbild und haben mich echt einfach nach Hause geschickt.
Ich bin so ratlos.

Nun meine Frage:
Wie behandeln sie so eine NICO?
Denn Antibiotika helfen bei mir nicht....auch konochengängige Antibiotika helfen mir nicht.
Vielen Dank im Voraus.

Macht es Sinn so weit bis zu Ihnen zu fahren?
Mit freundlichen Grüssen
B.R.

Antwort von Herrn Heißmeyer, 05.08.2016

Sehr geehrte Frau R.,

ein Problem bei einer Nico ist, dass dieses Thema an der Uni fast nirgendwo gelehrt wird. Und was nicht an der Uni gelehrt wird, existiert für die meisten Ärzte nicht. Auf einem Röntgenbild kann man vieles überhaupt nicht sehen, so z.B. auch eine Nico. Das einzig bildgebende Verfahren dafür ist eine Cavitat-Ultraschall Untersuchung. Alternativ kann man eine Untersuchung mittels Bioresonanz und entsprechender Testampullen durchführen.  Nur weil auf den Röntgenbild nichts Auffälliges zu sehen ist bedeutet noch lange nicht, dass alles in Ordnung ist. Das Gegenteil ist oft der Fall.

Der Knochen ist in diesen Bereichen ersetzt durch matschiges, fettiges Gewebe. Die Werte für Rantes (menschlicher Botenstoff) sind dort extrem erhöht. Erhöhte Werte findet man auch bei Krebs.

Nico findet man im Kiefer vor allem im Bereich der Weisheitszähne, von toten Zähnen und in Bereichen von gezogenen (krankhaften) Zähnen, die ohne weitere Begleitmaßnahmen entfernt wurden.

Eine Nico entferne ich durch Abtragen des Knochendeckels in dem Bereich. Danach fällt man meistens in ein „Loch“. Dort kann man das matschige Gewebe auslöffeln. Gebrauch von Keramikfräse und Ozondurchflutung sind weitere Maßnahmen zur bestmöglichen Ausräumung einer Nico. Je nach Defektgröße kann man diesen Bereich auffüllen mit Eigenplasma (PRGF-Verfahren), wo man u.a. die körpereigenen Wachstumsfaktoren nutzt. Die Wunde wird speicheldicht vernäht und die Fäden nach ca. 10-14 Tagen entfernt.

Ergänzt wird das Ganze durch ganzheitliche Begleitmaßnahmen.

Wie an anderer Stelle schon erwähnt, sollte man Antibiotika vor Gebrauch testen, ob sie passend sind. Aber eine Nico kann man nicht mit einem Antibiotikum verschwinden lassen.

Natürlich können Sie gerne zur Behandlung zu mir kommen. Ansonsten rufen Sie bei Frau Dr. Maubach-Chandra in Mönchengladbach an. Ich kenne sie schon viele Jahre. Vielleicht kann sie Ihnen einen entsprechenden Zahnarzt in Ihrer Nähe nennen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen etwas weiter helfen und stehe bei Bedarf auch für weitere Fragen zur Verfügung.

Herzliche Grüße nach Aachen

Dirk Heißmeyer

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Frage von Frau R. aus Aachen, 10.07.2016 (Quelle: Naturheilmagazin)

Ich bin zufällig auf diese Seite geraten weil ich verzweifelt nach einem Zahnarzt suche der mir mal zuhört. Dass es so viele Leute gibt die auch hilflos mit ihren Zahnproblemen allein gelassen werden von den Zahnärzten finde ich furchtbar. Es sollte mehr Wert auf den Einzelfall gelegt werden und nicht so sehr auf Massenabfertigung. Auch ich bin ratlos. 5 Zähne habe ich mir ziehen lassen müssen. 2 auf der re.Seite und 3 auf der li. Seite im Oberkiefer weil meine Zähne von innen her sich entzündet haben. Also von den Wurzeln aus?! Der re. Oberkieferknochen ist nun ok...aber die linke Seite schmerzt wenn ich mit dem Finger drauf drücke. Es scheint eine Entzündung drin zu sein die aber auf einem 3D Röntgenbild auch nicht zu sehen ist. Trotzdem schmerzt der Bereich und der dritte Zahn musste vor 4 Wochen raus weil die Wurzel sich wieder entzündet hatte....so einfach entzündet sich doch keine Wurzel von innen her!? Meine Vermutung ist dass die andauerd fortschreitende Kieferentzündung auf die gesunden Zähne übergreift. Ich habe im Internet gesucht und es gibt für diese Art der Kieferentzündung eine Bezeichnung: NICO..Neuralgie induzierende Kavitäten bildende Osteolyse.....kein normaler Zahnarzt kennt das und ich werde ausgelacht und als Psycho abgestempelt. Ich bin ratlos und habe keine Kraft mehr mich bei den Aerzten durchzufragen und durchzusetzen. Wirklich...ich werde nicht für voll genommen. Aber ich habe immer vermutet dass all meine Beschwerden vom Kiefer kommen. Und als der letzte entzündete Zahn gezogen wurde fühlte ich mich nach ca. 5 Tagen alsob ich Bäume ausreissen könnte und vorher war ich schlapp, kraftlos, hatte Sekundenschwindel, Darmprobleme usw.

Sorry für diesen langen Beitrag und auch sorry für evtl. Tippfehler.
Vielleicht kann mir jemand einen Tip geben oder eine Arztempfehlung.
Vielen Dank.

Antwort von Herrn Heißmeyer, 13.07.2016

Liebe Frau R.,

danke für Ihren Bericht und Ihre Anfrage. Bedauerlicherweise geht es es vielen so wie Ihnen nach einer Wurzelbehandlung. Andererseits ist das auch nicht ganz verwunderlich bei über 6 Millionen durchgeführter Wurzelbehandlungen in Deutschland – und das jedes Jahr!

Nico ist ein nicht zu unterschätzendes Risiko, nicht zuletzt auch wegen der möglichen Förderung einer Krebserkrankung. Dass so wenige Zahnärzte davon wissen liegt daran, dass diese Thema – ähnlich wie fast die gesamte ganzheitliche Zahnmedizin – an der Uni nicht gelehrt wird.

Persönlich habe ich schon viele tote Zähne saniert ( = fachmännisch entfernt unter bestmöglichen Schutz- und Begleitmaßnahmen.

Auch bei Zähnen, wo man auf dem 3D-Röntgen nichts Auffälliges sieht, kann man bei den gezogenen Zähnen eine Veränderung um die Wurzel sehen und bei jeder histologischen Untersuchung habe ich einen krankhaften Befund bekommen vom Pathologen. Dies ist leider bei Zahnärzten oft nicht bekannt oder einfach ignoriert. Das liegt auch daran, dass Zahnärzte fast immer zu einer Krone auf einen toten Zahn raten und daran gut verdienen.

Die Giftstoffe der toten Zähne bereiten sich besonders gut im Zwischenzellgewebe im ganzen Körper aus. Dadurch kann jede Körperzelle in Mitleidenschaft gezogen werden und es u.a. zu den von Ihnen aufgezählten Symptomen kommen.

Deshalb ist es besser, sich von toten Zähnen zu trennen, auch wenn es noch nicht zu so schwerwiegenden Beschwerden wie bei Ihnen gekommen ist.

Immer wieder bekomme ich Anfragen, ob ich nicht einen entsprechenden Zahnarzt in der Nähe der Patienten kenne. Das ist leider meistens nicht der Fall. Ihnen würde ich aber Frau Dr. Maubach-Chandra in Mönchengladbach empfehlen. Ich kenne sie persönlich und sie arbeitet auch ganzheitlich. Alles Gute und

Herzliche Grüße nach Aachen

Dirk Heißmeyer

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Frage von Frau H. aus Neuenkirchen, 01.07.2016

Sehr geehrter Herr Heißmeyer,

im März musste ich eine Wurzelbehandlung an einem Backenzahn links durchführen lassen. Dieser Eingriff wurde auf Grund meiner Zahnarztphobie in Vollnarkose durchgeführt. Leider besserte sich die Symptomatik nicht. Vor zwei Wochen bekam ich dann plötzlich eine eitrige Mandelentzündung (die ich nie vorher gehabt habe). Die Zahnärztin, bei der ich daraufhin vorstellig wurde, da auch der wurzelbehandelte Zahn unerträglich wehtat verschrieb mir Amoxiclav, 3000 mg tgl. Nach einigen Tagen waren sowohl die Mandelentzündung als auch die Zahnschmerzen weg. Am Dienstag war ich nun im Krankenhaus, dort wurde eine Bauchspiegelung durchgeführt. Schon die Tage davor hatte ich schon wieder Schmerzen an besagtem Zahn. Jetzt war ich heute bei meinem Hausarzt, der wieder eine eitrige Mandelentzündung diagnostiziert hat und mir Antibiotika verschrieb.

Ich bin mittlerweile sicher, dass dies mit dem Zahn zu tun hat auch wenn meine Zahnärztin und der Hausarzt das nicht glauben. Ihre Beiträge haben mich darin bestärkt.

Mein Immunsystem ist ohnehin nicht so gut, mit Hilfe meiner Heilpraktikerin hatte ich das aber gut im Griff und habe jetzt das Gefühl, der Zahn hat alles wieder kaputt gemacht.

Ich bin nun auf der Suche nach einem ganzheitlichen Zahnarzt in meiner Nähe (27251 Neuenkirchen), könnten Sie mir da einen Kollegen empfehlen? Wichtig ist, dass ich als Phobiepatientin mit Lachgas oder unter Vollnarkose behandelt werden kann. Ich würde auch zu Ihnen kommen (1,5 Stunden Fahrtzeit pro Weg) wenn das Problem in einem Termin vorerst beseitigt werden kann.

Alternativ würde ich meinen Zahnarzt bitten, den Zahn unter Vollnarkose zu entfernen, habe da aber eigentlich nicht mehr das Vertrauen zu.

Ich bin wirklich verzweifelt, vielleicht können Sie mir helfen.

Herzliche Grüße
M.H.

Antwort von Herrn Heißmeyer, 05.08.2016

Sehr geehrte Frau H.,

danke für Ihre vertrauensvolle Mitteilung und Anfrage. Bei Phobie ist eine Behandlung in Narkose sicher eine Alternative. Wenn man von Kosten für die Narkose in Höhe von 250-300 Euro/h ausgeht, wird die Behandlung eher kurz gehalten. Bei einer Wurzelbehandlung wird nie sämtliches giftiges Gewebe entfernt, sondern immer nur ein (Bruch-)Teil. In den USA gibt es z.B. Helferinnen, die die Wurzelkanäle für rund eine Stunde nur spülen mit desinfizierenden Flüssigkeiten. Aber auch das führt nicht zum Ziel einer Sterilisation.

Aber der die Behandlungszeit begrenzende Faktor Narkose verbessert sicher nicht das Ergebnis. Deshalb sollte vor einer Behandlung in Narkose die Nachteile deutlich besprochen werden. Dies geschieht üblicherweise meistens unzureichend. Und der Patient bekommt ja auch überhaupt nicht mit, was während der Behandlung geschieht und wie lange es wirklich dauert.

Eine Entfernung des toten Zahnes mit sämtlichen Begleitmaßnahmen ist aber sicher in Narkose gut durchführbar.

Die (meisten) Backenzähne haben einen intensiven Bezug zum Darm und somit u.a. zum Immunsystem. Ein Antibiotikum schädigt dieses Immunsystem. Falls ein Antibiotikum unumgänglich ist, sollte das am besten passende vorab getestet werden (was ich mittels Bioresonanz mache). Falls Ihr Arzt oder Zahnarzt das nicht macht, können Sie die verschiedenen Antibiotika auch zu Ihrem Heilpraktiker mitnehmen, damit er testet. Gleichzeitig sollte auch ein Mittel zum Schutz und Aufbau der Darmflora gegeben werden, was nicht durch die Magensäure in der Wirkung gestört wird. Das üblicherweise empfohlene Mittel Symbioflor ist daher weniger geeignet.

Besser sollte versucht  werden, ganz auf Antibiotika zu verzichten. Hilfreich können auch Homöopathika wie z.B. Belladonna, Hepar sulfuris, Lachesis sein.

Dann natürlich auch vorab testen.

Leider kenne ich nicht überall entsprechende Kollegen. Falls Sie aber später noch ein bestimmte Frage haben, dürfen Sie sich gerne bei mir melden. Vielleicht hilft es Ihnen, wenn Sie bei der Gesellschaft für ganzheitliche Zahnmedizin (GZM) anrufen.

Wenn Patienten von weiter weg zu mir kommen, führe ich mindestens ein Telefonat vorab, um die Behandlung auch zeitlich zu optimieren. Testung und Begleitbehandlung lassen sich z.T. auch über Blutstropfen durchführen.

Herzliche Grüße nach Neuenkirchen

Dirk Heißmeyer

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Frage von Frau S. aus Ottobrunn, 29.06.2016

Sehr geehrter Herr Heißmeyer,

per Zufall habe ich Ihre Internetseite entdeckt. Ich leide an Zahnmetall-Allergie, bestätigt durch Speichel- u. Bluttests. Nur habe ich rein handwerklich nicht das notwendige Vertrauen in diesen Zahnarzt, der überhaupt erstmal diese Möglichkeit untersuchen lies.
Haben Sie fachliche Verbindungen zu sorgfältig arbeitenden Kollegen im Süddeutschen Raum, die Sie mir empfehlen können?

Ich wäre Ihnen sehr dankbar dafür. Besten Dank!

Mit freundlichen Grüßen

R.S.

Antwort von Herrn Heißmeyer, 05.08.2016

Sehr geehrte Frau S.,

zufällig kenne ich zwei Kollegen persönlich in Ihrer Nähe. Zum einen Frau Dr. Beiße in Aying. Sie arbeitet sehr sorgfältig, allerdings nicht ganzheitlich. Falls Sie sich zu einer Behandlung dort entschließen, kann ich nach Absprache unterstützend tätig werden, was z.B. Materialtestung betrifft. Zum anderen kenne ich Dr. Lechner seit vielen Jahren persönlich. Er arbeitet auch ganzheitlich mit Schwerpunkt auf Chirurgie.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Informationen weiterhelfen zu können. Bei konkreten Fragen dürfen Sie sich gerne nochmal bei mir melden.

Herzliche Grüße nach Ottobrunn.

Dirk Heißmeyer

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Frage von Frau F. aus Berlin, 28.06.2016

Sehr geehrter Doc,

seid Jahren leide ich unter Zahnfleischschwund, brennender Zunge, und Knochenschwund, hinzu kommt seid 6 Jahren Probleme mit der Verdauung.

Sie waeren genau mein Wunsch Doc, aber Sie sind nicht in Berlin.
Der Text auf Ihrer Internetseite spricht mich ganz und gar an. Hier folgt er........Daher bieten wir eine ganzheitliche Parodontitis-Therapie an, die da ansetzt, wo die Hauptursachen der Parodontitis zu finden sind: im Magen und im Darm.

Ich habe nun stundenlang gegoogelt um so einen Doc in Berlin zu finden......die Suche war erfolglos!!!!!!! Hier kommt meine Frage......haben Sie einen Kollegen hier in Berlin, mit der gleichen Einsicht und wenn, koennten Sie mir bitte seine Adresse zu kommen lassen. Ich waere Ihnen sooooooooooooooooo DANKBAR.

Mit der Verdauungs problematik kann mir auch iergendwie keiner so richtig helfen........

DANKE DANKE DANKE
G.F.

Antwort von Herrn Heißmeyer, 29.06.2016

Guten Abend Frau F.,

Danke für Ihre warmherzige Anfrage.

In Berlin kenne ich persönlich keinen Zahnarzt, der so arbeitet wie ich.

Vielleicht finden Sie unter dem Link http://therapeutisches-haus.de/therapeutenliste/ einen entsprechenden Zahnarzt oder zumindest einen Therapeuten, der in Ihrem Sinne arbeitet. Ggf. können Sie auch anrufen beim Therapeutischen Haus und nach einem passenden Zahnarzt in der Region Berlin fragen.

Üblicherweise arbeiten alle dort ausgebildeten Therapeuten nach einem sehr umfassenden Schema mit Suche nach der wirklichen Krankheitsursache.

Ich hoffe, das hilft Ihnen etwas weiter. Ich freue mich über eine Rückmeldung, wenn Sie doch noch den richtigen Arzt finden und er Ihnen helfen konnte.

Herzliche Grüße nach Berlin

Dirk Heißmeyer

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Frage von Frau H. aus Wien, 31.05.2016

Lieber Herr Heißmeyer,
ihr Leistungsangebot gefällt mir extrem gut + scheint sehr sinnvoll. Leider bin ich zu weit weg. Kennen Sie evtl einen Zahnarzt in Wien, der ein ähnliches Spektrum wie Sie (Zahnarzt + Heilpraktiker) anbieten kann?
Vielen lieben Dank!

Antwort von Herrn Heißmeyer, 01.06.2016

Guten Abend Frau H.,

danke für Ihr Lob zu meiner Seite. Das macht viel Arbeit. Aber ich höre auch immer wieder von Patienten, dass sie gerne alles auf meinen Seiten lesen.

In Wien kenne ich leider keinen Zahnarzt. Ich könnte Ihnen lediglich einen Heilpraktiker aus Wien nennen, der diesbezüglich ähnlich wie ich arbeitet. Ich kenne ihn persönlich.

Falls Sie nochmal eine Frage haben, können wir auch einmal kurz telefonieren.

Herzliche Grüße

Dirk Heißmeyer

Antwort von Frau H. aus Wien, 02.06.2016

Lieber Herr Heißmeyer,

vielen lieben Dank für Ihre Rückmeldung, habe mich sehr gefreut.

Falls ich nochmal einen Heilpraktiker brauche, würde ich evtl zu späterem Zeitpunkt nochmal auf Sie zukommen.

Schade dass Sie keinen Zahnarzt/Heilpraktiker hier in Wien kennen, aber ich dachte ich frage einfach mal, man weiß ja nie .... ;-)

Vielen Dank auf jeden Fall für Ihre Bemühungen,
sonnige Grüße aus Wien,

LG A. H.

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Frage von Herrn W. aus Schwerin, 27.05.2016

Hallo Herr Heißmeyer,

ich bin M.W. aus Schwerin und habe im Moment ein Problem, mit einem vor Jahren wurzelbehandelten 2/1, habe auch.....so meine Vermutung deswegen 4 Wochen anhaltende Nackenschmerzen. Beide Zähne, der 1/1 und der kaputte/ tote 2/1 sind überkrohnt. Durch die Suche im Netz nach Naturheilkunde und Störstellen bin ich auf Ihre Seite gekommen. Da es keine Zufälle gibt, denke ich Sie können mir helfen. Auch durch meine vor 8 Jahren begonnene Naturkost, bleiben starke Abrieberscheinungen an anderen Zähnen nicht aus, habe auch schon eine komplette Amalgam Entfernung hinter mir. Aber die Nackenschmerzen sind nervig, eine örtliche Behandlung brachte am Nacken nichts, Pillen gegen Schmerzen lehne ich ab, das macht das Problem nicht weg. Man ( mein Hausdoc ) empfahl mir eine Kombi aus Ibu plus Novamin, das macht mich nur müde, habe es nach 2 Tagen gelassen, bis heute. Über eine Antwort freue ich mich, komme auch gerne in Ihre Praxis, soweit ist Emmerthal nicht von Schwerin entfernt.

mit rohköstlichem Gruß, M.W.

Antwort von Herrn Heißmeyer, 06.06.2016

Guten Abend Herr W.,

aus privaten Gründen komme ich erst jetzt zum Antworten.

Zufälle gibt es sicher nicht, alles kommt so, wie es kommen soll.

Aus der Ferne kann ich natürlich nur vage etwas zu Ihrem Fall sagen. So wie Sie es schildern, ist sicher von einer Störung durch die Schneidezähne auszugehen. Welche Priorität das hat, müsste ermittelt werden.

Betroffen können sicher die Nieren sein und damit auch die Nebenniere. Die Niere ist ein wichtiges Entgiftungsorgan. Die Nebenniere steuert insbesondere auch den Cortisolspiegel. Läuft das aus dem Ruder, kommt es zur Verschlackung des Pischinger Grundsystems. Dazugehörig ist auch das Lymphsystem. Funktioniert die Entgiftung nicht ausreichend, kann es oft zur Ablagerung der Gifte in den Gelenken kommen mit den üblichen Beschwerden.

Jeder Zahn ist direkt mit dem Pischinger Grundsystem über die vielen tausend Kanäle im Zahn verbunden. Tote Zähne produzieren permanent Indol, Skatol, Mercaptan, Thioäther, welche durch die Kanäle ins Grundsystem abgegeben werden. Das Grundsystem funktioniert dann nicht mehr und der Zu- und Abtransport zu den Körperzellen ist blockiert.

Es sollte auch überprüft werden, inwieweit noch eine Belastung durch Amalgam vorliegt, auch wenn es schon seit langem entfernt ist.

Dies sind einige Anhaltspunkte für Sie bzw. Ihre Behandlung. Natürlich können Sie gerne nach Emmerthal kommen, aber vielleicht hilft Ihnen dies auch, Unterstützung vor Ort zu finden.

Herzliche Grüße nach Schwerin

Dirk Heißmeyer

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Frage von Frau B. aus Linsengericht, 24.05.2016

Guten Tag,

über einen Artikel, der in facebook geteilt wurde, wurde ich auf ihre Praxis aufmerksam.
Ich habe eine Frage: haben Sie Erfahrung mit MIH?
Bei meinen Kindern wurde das diagostiziert und wir wurden eindringlich gebeten, Fluor Zahnpasta zu verwenden und Elmex und mouth tooth Paste wöchentlich zu verwenden.

Zuvor hatte ich extra Zahnpasta ohne Fluor gekauft. Ich bin sehr verunsichert, wie ich damit umgehen soll. haben sie einen Tip?

Antwort von Herrn Heißmeyer, 06.06.2016

Sehr geehrte Frau B.,

bis jetzt hatte ich nicht allzu viele Fälle von MIH. Wenn die Zähen durchbrechen, ist der Schaden ja schon vorhanden und man kann prophylaktisch vorher nichts machen.

Wenn bereits Karies vorhanden ist, muss das natürlich entsprechend behandelt werden. Ebenso, wenn bei Schneidezähnen das Aussehen stört.

Die betroffenen Zähne stehen mit energetisch mit dem Dickdarm und Niere/Blase zusammen. Ein ursächlicher Therapieansatz besteht deshalb immer auch in der Einbeziehung dieser Meridiansysteme. Damit kann man oft eine Stabilisierung des Zustandes erreichen.

Falls die Zähne schmerzen beim Putzen, ohne dass Karies vorhanden ist, kann man diese Zähne  diesbezüglich sehr gut dämpfend mittels Bioresonanz und entsprechenden Therapieampullen behandeln. Die Empfindlichkeit geht dabei sehr gut zurück. Letztere Therapie kann man auch gut über Blutstropfen behandeln, wenn eine Anreise zu umständlich wäre.

Als schützende Paste würde ich das fluoridfreie Tooth Mousse empfehlen.

Beste Grüße nach Linsengericht

Dirk Heißmeyer

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Erste Frage von Herrn B. aus Baden-Württemberg, 17.04.2016

Sehr geehrter Herr Heißmeyer!

Ich habe gelesen dass sie mittlerweile sog. Peek Implantate verwenden, und diese auch deutlich günstiger sind, als zb. Titan, oder Keramikimplantate. Bei mir wurden vor kurzem 2 Zähne im Unterkiefer gezogen. Der 35, und der 36. Mich würde nun interessieren, was so ein Peek Implantat mit anschließender Keramikkrone im Vergleich zu den beiden anderen Implantat Formen Titan und Keramik kosten würde. Und ist es korrekt dass nach einer Zahnextraktion eines wurzelbehandelten Zahnes mit Ostitis der Knochen ca. 5 bis 6 Monate ausheilen sollte, bis ein Implantat gesetzt werden kann?

Auf eine kurze Nachricht von ihnen würde ich mich freuen.

Mit freundlichem Gruß
L.B.

Antwort von Herrn Heißmeyer, 21.04.2016

Sehr geehrter Herr B.,

danke für Ihre Anfrage.

Das Einsetzen eines PEEK Implantates liegt etwa bei 800 – 1300 Euro (je nachdem, ob ein basales oder crestales Implantat). Ein Aufbau ist oft schon mit dabei. Hinzu kommt noch die Planung. Wenn man ein gedrucktes Implantat gleich nach dem Ziehen einsetzt (max. 2-3 Wochen nach dem Ziehen), ist es günstiger. Der Preis liegt dann bei ca. 800 Euro. Dieses könnte aber auch Ihr Zahnarzt vor Ort einsetzen. Sie bekommen dann das individuell hergestellte Implantat von mir und Ihr Zahnarzt setzt es ein. Bei Bedarf kann ich ihm auch behilflich sein.

Wenn eine ausgeprägte Ostitis vorliegt, ist sicher eine längere Ausheilzeit erforderlich. Ob es 6 Monate sein müssen, kann man zwischenzeitlich auch austesten.

Eine keramische Krone liegt ca. zwischen 700 und 1200 Euro, je nach Ausführung und individuellen Umständen.

Ein schweizerisches, keramisches Implantat mit Keramikkrone liegt bei 3000 - 3500 Euro. Bei Titan sind es um die 2000 Euro für Implantat und Krone, je nach Hersteller und individuellen Umständen. Bei Titan und Keramik kann auch ein zusätzlicher Knochenaufbau erforderlich sein. Das schlägt sicher mit 1000 Euro zu Buche.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiter helfen. Bei Bedarf dürfen Sie mich aber auch gerne nochmal konsultieren.

Herzliche Grüße nach Baden Württemberg

Dirk Heißmeyer

Antwort von Herrn B. aus Baden-Württemberg, 13.05.2016

Sehr geehrter Herr Dr. Heißmeyer !

Als erstes vielen vielen Dank für ihre ausführliche Information. Entschuldigen sie bitte, dass ich mich erst jetzt bei ihnen melde. Ich habe ihre Email leider nicht bekommen, bzw. gefunden, da sie wie auch immer, bei mir im Spam Ordner gelandet ist. Ich habe mir schon gedacht, das ist aber merkwürdig dass ich keine Antwort bekomme. Sie hatten mir ja angeboten, dass ich mich nochmals melden darf, wenn ich noch Fragen habe. Und ich habe tatsächlich noch Fragen.

Und zwar was ist der Unterschied zwischen einem basalem und einem Cretalem Implantat? Und was meinen sie mit der Aufbau ist oft schon mit dabei? Ein gedrucktes Implantat kommt ja bei mir nicht in Frage, wenn man dieses 2-3 Wochen nach Zahnextraktion bereits einsetzen sollte, da ja wie bereits erwähnt eine Ostitis vorliegt, da der Zahnarzt beim Wurzelfüllen zu weit runter gebohrt hat und das Füllmaterial durch die Wurzelspitze in den Kieferknochen gelaufen ist, und wie ich denke dadurch meine Beschwerden verursacht hat. Und nun muss ja erst einmal die Knochenentzündung abheilen. Ich brauche außerdem auf der anderen Seite in der unteren Zahnreihe ebenfalls Implantate, da hier vor einigen Jahren ein andere Kollege eine Brücke falsch eingesetzt hatte, und nach ca. 3 Jahren als auch die Garantiezeit abgelaufen war, der Eiter zwischen Brücke und Zahnfleisch rausgelaufen ist. Und somit musste auch diese Brücke wieder entfernt werden, und die an ihre befestigten Zähne natürlich auch mit. Und weil es so schön war, ist dann wahrscheinlich der vordere Zahn, den der Zahnarzt noch stehen gelassen hat, so dass dieser beim herausschneiden der Brücke auch noch zu heiß geworden war. Und dieser nach ca. 1/2 Jahr ebenfalls kaputt gegangen ist. So dass jetzt auf Grund des Murkses des damaligen Zahnarztes rechts unten 4 Zähne anstelle von einem Zahn fehlen.

Jetzt ist meine Frage, kann man die sog. Peek Implantate auch ohne Knochenaufbau einsetzen? Selbst wenn der Kieferknochen bereits zurück gegangen ist? Und sind diese Implantate sofort belastbar, oder müssen diese erst einheilen? Und kann man dann anschließend die Krone mit einem nicht so sehr giftigen Material wie zB. dem Kunststoffkleber einsetzen?

Evtl. auch mit Zement? Es ist jetzt bereits 4 Wochen her, als mir der wurzelbehandelte Zahn gezogen wurde, und es tut immer noch weh! Ist der Schmerz nach so langer Zeit noch Normal?

Und jetzt noch eine letzte Frage. Ich habe ein Paar freie Zahnhälse, und mein Zahnarzt sagte bei bei meinem letzten Besuch dass er das nächste mal den Zahnhals oder die Zahnhälse mit Kunststoff füllen möchte. Da ich ja mittlerweile weis, dass dieser Kunstsoff, auch einige giftige Substanzen enthält, bin ich da schon eine wenig besorgt dass ich wieder Probleme, bzw.gesundheitliche Symptome bekommen könnte. Denn dieser Kleber geht doch bestimmt wieder in den Organismus oder? Gibt es bei freien Zahnhälsen evtl. auch eine andere Lösung diese zu behandeln oder zu füllen? Außer evtl.mit Kronen überziehen. Vielleicht ein nicht so gesundheitsschädliches Material?

Ich wäre ihnen sehr dankbar wenn sie mir bei Gelegenheit wieder eine kurze Rückmeldung geben könnten.

Ich bedanke mich schon einmal im voraus und wünsche ihnen ein schönes Wochenende und schöne Pfingstfeiertage.

Mit besten Grüßen
L.B.

Antwort von Herrn Heißmeyer, 24.05.2016

Guten Abend Herr B.,

es freut mich, dass ich Ihnen etwas weiter helfen konnte.

Ein basales Implantat hat zusätzlich zur „normalen Schraube“ einen Teller am unteren Ende, welches in den Knochen kommt. Dadurch nutzt man die innere und äußere Kieferknochenwand zur Stabilisierung.

Das crestale Implantat hat Schraubenform. Alle Kunststoffimplantate lassen sich während der Operation genau den Knochenverhältnissen anpassen. Der Teil, der aus dem Zahnfleisch herausragt, läßt sich auch entsprechend anpassen. Dadurch kann man den Aufbau auf das Implantat (Abutment) sparen, da alles aus einem Stück ist. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Seite vom Hersteller Sisomm.com.

Eine sofortige Belastung ist möglich. Ich rate aber davon ab. Knochen braucht immer ein Jahr zur vollständigen Regeneration. Deshalb sollte im Unterkiefer mindestens 3 Monate, im Oberkiefer 5-6 Monate gewartet werden. Das senkt deutlich das Risiko einer Lockerung und Verlust des Implantates. Wenn man mehrere Implantate miteinander verbindet, ist eine sofortige Belastung auch vertretbar.

Auf ein PEEK Implantat kann man eine Keramikkrone auch zementieren. Wenn man eine Krone im hinteren Bereich einsetzt auf das Implantat, kann man die Krone und Befestigung auch nur mit PEEK machen. Dann haben Sie nur ein Material im Mund. Das geht aber nicht im Frontbereich aus ästhetischen Gründen.

Wenn eine Extraktionswunde wochenlang schmerzt, ist vielleicht nicht alles infizierte Gewebe entfernt worden. Viele Zahnärzte ziehen einfach nur die Zähne, ohne das umliegende Gewebe mit zu sanieren.

In diesem Fällen sowie auch bei empfindlichen Zahnhälsen verwende ich in Kombination mit der Bioresonanz die Ampullen von Martin Keymer zur Dämpfung der Überreizung sowie zur Förderung der Wundheilung. Damit habe ich sehr gute Erfolge. Es ist aber nicht auszuschließen, dass eine Nachoperation erforderlich ist, wenn sich eine Restostitis ausbildet.

Über Martin Keymer bzw. Therapeutisches Haus können Sie eventuell auch einen Therapeuten vor Ort finden. Falls Sie keinen finden, kann ich auch mittels 2 Tropfen Blut von Ihnen ein passendes Mittel für die empfindlichen Zahnhälse finden und Ihnen ein individuell hergestelltes Medikament zukommen lassen. Das ist dann natürlich nur eine symptomatische Behandlung, die nicht andere Ursachen vollständig mit in Diagnostik und Therapie einbezieht.

Selbstverständlich sollten alle Materialien auf individuelle Verträglichkeit getestet werden.

Ca. 80 % der Wurzelbehandlungen, die ich in meiner Praxis zu sehen bekomme, sind bereits auf dem Röntgenbild als schlecht zu beurteilen. Da das aber meistens erst spät Probleme bereitet, setzen mache Zahnärzte schnell eine Krone darauf, weil sich dadurch gutes Geld verdienen läßt, aber nicht mit einer Wurzelbehandlung. Inwieweit solches Vorgehen Rückschlüsse auf die anderen Behandlungen zulässt, vermag ich nicht zu sagen.

Ich wünsche Ihnen für Ihre Zahnzukunft alles Gute.

Falls sich später noch Fragen ergeben, dürfen Sie mir gerne nochmal schreiben.

Herzliche Grüße

Dirk Heißmeyer

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Erste Frage von Frau W. aus Stockelsdorf, 12.05.2016

Sehr geehter Herr Heißmeyer,

ich habe akute Probleme mit Parondotse, es müssen 6-7 Unterzähne verkront werden, ein Zahn ist rausgefallen und zwei wurden gezogen und ich habe ein Provision im Unterkiefer, unabhänig von den mechanischen Dingen möchte ich die Ursache herausfinden und lösen, damit wenn ich jetzt meine Zähne in Ordnung bringe, nicht in Kürze wieder ein Problem damit habe. Ich bin von weiter weg, würde es Sinn machen zu Ihnen zu kommen, für welche Behandlung wie lange? Wohne ca. 300 Km weg.

Antwort von Herrn Heißmeyer, 18.05.2016

Liebe Frau W.,

aus Ihrer Mail kann ich nicht genau ersehen, welche Zähne von Parodontitis betroffen sind. Ich gehe davon aus, dass es weitestgehend alle Zähne sind.
Natürlich muss man bei einer Parodontitis entsprechende schulmedizinische Maßnahmen ergreifen. Das behebt aber nicht die Ursache.
Die Ursache liegt meistens in Übersäuerung des Gewebes mit einer generellen Belastung des Bindegewebes. Voraus geht i.d.R. eine Schwächung der Nebenniere mit daraus resultierenden Kortisonmangel.
Ein Großteil der Bevölkerung in Deutschland hat eine Kuhmilch u./o. Weizenallergie. Diese spürt man meistens nicht direkt, sondern merkt nur die daraus resultierenden Allergien, wie z.Bsp. auf Pollen. Aber die erstgenannten ursächlichen Allergien sind es, die die weiteren Probleme fördern.
Dies sind einige wesentliche Ansatzpunkte für Ihre Behandlung, die Sie ggf. mit Ihrem Zahnarzt und Heilpraktiker besprechen sollten.
Eine endgültige Versorgung mit Zahnersatz sollte erst erfolgen, wenn die Parodontitis und anderen Belastungen therapiert sind.
Die provisorischen Kronen sollten natürlich auch perfekt sitzen und aus verträglichem Material sein sowie auch der Befestigungszement.

Sie können mir auch gerne Röntgenbild und Fotos schicken. Dann kann ich Ihnen ggf. telefonisch kurz weitere Auskunft geben.
Natürlich können Sie auch gerne zu mir kommen, aber mit einem Termin allein kann ich Ihnen nur bedingt helfen. Gerne arbeite ich aber auch mit Ihren Therapeuten zusammen.

Herzliche Grüße nach Stockelsdorf

Dirk Heißmeyer

Antwort von Frau W. aus Stockelsdorf, 24.05.2016

Sehr geehrter Herr Heißmeyer,

vielen Dank schon mal für ihre ausführliche Antwort. Ich werde das gerne hier mit meinem Heilpraktiker besprechen und hoffe das es bald besser gehen wird.Falls ich hier nicht weiterkomme, würde ich mich wieder gerne an sie wenden.

Mein Zahnarzt meint da kann man eh nichts machen außer die Zähne ziehen und deshalb habe ich mich nach einem ganzheitlichen Zahnarzt umgesehen und bin auf sie gestoßen. Besser wäre es natürlich wenn ich ovr Ort noch jemand finde.

Vielen Dank erstmal, und für ihre Tipps und Ratschläge bin ich Ihnen sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
Frau W.

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Frage von M., 20.03.2016

Da ich schon länger unter einer Vielzahl von chronischen Beschwerden leide, möchte ich mir meine beiden wurzelbehandelten Zähne entfernen lassen. Reicht ein einfaches Ziehen der wurzelbehandelten Zähne oder muss dabei noch mehr beachtet werden? 

Antwort von Herrn Heißmeyer, 21.3.2016

Sehr geehrter Herr M.,

ein einfaches Zähneziehen reicht bei wurzelbehandelten Zähnen leider nicht. Schließlich ist jeder Zahn durch eine Vielzahl von feinen Kanälchen mit dem umgebenden Knochen verbunden, die auch bei einer noch so sorgfältigen Wurzelbehandlung nicht verschlossen werden können. Die Gesamtstrecke dieser Kanäle liegt bei mehreren Kilometern!

Und durch diese vielen feinen Kanäle wandern permanent Bakterien und Giftstoffe bis in den angrenzenden Knochen und von dort weiter in den Körper. Diese Gifte stören u.a. erheblich lebensnotwendige Enzyme im Körper. Entsprechend finden wir im Gewebe um den toten Zahn sowohl Bakterien als auch giftige Zerfallsprodukte von Eiweißen. Aus diesem Grund muss das knöcherne Zahnfach (Alveole) unbedingt abgetragen werden.

Während bzw. nach dem Zahnziehen sollte die entstehende Wunde möglichst speicheldicht verschlossen werden.

In vielen Fällen stößt man beim Ziehen wurzelbehandelter Zähne auf ein "Loch" direkt hinter der Knochenwand des Zahnfaches, das mit degeneriertem Fettgewebe gefüllt ist. Ob eine solche fettige Kieferostitis vorliegt, lässt sich schon im Vorfeld mit Hilfe des sogenannten Cavitat-Tests oder einer bioenergetischer Untersuchung abschätzen. Dafür gibt es Testampullen verschiedener Hersteller, von denen ich die nutze, die meiner Erfahrung nach am genausten testen.

Die Entfernung eines wurzelbehandelten Zahns stört erheblich das energetische System und ist daher für den Körper eine Herausforderung. Daher sollte jeder Patient möglichst im Vorfeld funktionell und energetisch auf die Operation vorbereitet werden. Hinzukommen sollte eine sorgfältige Nachbehandlung, die wir in unserer Praxis unter Berücksichtigung des 5-Elemente-Systems, des Meridians des Zahnes, des zugehörigen Organs usw. durchführen.

Außerdem sollte auf einen ausreichenden Lymphabfluss geachtet werden und darauf, dass kein Narbenstörfeld entsteht.

Unterstützend setzen wir gern eine aufbauende sowie entgiftende Infusion während der Zahnextraktion ein.

Wenn Sie wissen, dass der tote Zahn durch ein Implantat ersetzt werden soll, empfehle ich ein individuell hergestelltes, exakt in das Zahnfach passendes Implantat aus dem Spezialkunststoff PEEK. PEEK hat sich seit 20 Jahren in der Chirurgie bewährt. Sicherheitshalber sollte aber trotzdem vor dem Einsatz getestet werden, wie gut Sie PEEK vertragen.

Sicher gibt es noch mehr Dinge, die man tun kann, um dafür zu sorgen, dass die Wunde gut ausheilt und sich kein Störfeld entwickelt.

Ein "guter Zahnarzt" im biologischen Sinne sollte zumindest einige der aufgezählten Punkte von sich aus in die Aufklärung einbeziehen. Wenn man als Patient alles zäh nachfragen muss, hat man wahrscheinlich nicht den passenden Zahnarzt gefunden.

Baldige Genesung wünscht Ihnen

Dirk Heißmeyer

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Frage von Herrn S. aus Minden, 29.04.2016

Sehr geehrter Herr Heißmeier,

Ich habe seit längerer Zeit Probleme mit der linken Kieferhöhle (bei Erkältungen ist die Seite länger zu z.B.) Vor 2 Jahren hatte ich leichte Schmerzen im Backenzahn 14. Der Zahnarzt hat da gesagt es könne nur von Zahn 15 kommen und mich wieder nach Haus geschickt (soll wieder erscheinen wenn ich richtige Schmerzen habe). Jetzt habe ich seit ca. 2 Monaten das Gefühl als stehe ich neben mir. Sonntag hat sich dann der Zahn 15 mit Starken Schmerzen gemeldet. Montag war ich dann beim Zahnarzt, der eine Wurzelbehandlung angefangen hat. Nach mehrmaligen Betäuben des Zahns hat er aufgehört Medikamente eingelegt und Mittwoch weitergemacht. Die Wurzeln meiner Backenzähne liegen teilweise in der Kieferhöhle. Ich habe mich nun entschlossen diesen Zahn entfernen zu lassen.

Frage 1: Können meine gesundheitlichen Probleme von den Backenzähnen kommen?

Frage 2: Soll ich den Wurzelbehandelten Zahn 14 auch entfernen lassen?

Antwort von Herrn Heißmeyer, 30.04.2016

Guten Abend Herr S.,

von einem Röntgenbild kann man nur sehr geringe Rückschlüsse ziehen auf mögliche Beschwerden, die von einem Zahn bzw. einer Zahnregion ausgehen. Immer wieder fragen mich Patienten, ob man eine Entzündung sieht auf dem Röntgenbild. Das ist natürlich möglich anhand eines Röntgenbildes. Man kann lediglich Rückschlüsse ziehen, die gewisse Vermutungen zulassen.

Leider gibt es aber auch Zahnärzte, die meinen, wenn man auf dem Röntgenbild nichts sieht, ist alles in Ordnung. Zu warten, bis Schmerzen auftreten, ist eher ein Armutszeugnis für den Arzt. Wenn Beschwerden vorliegen, sollte die Ursache gefunden und therapiert werden.

Ein toter Zahn ist grundsätzlich eine Giftschleuder. Durch diese Gifte werden insbesondere Enzyme gestört. Enzyme sind u.a. wichtige Steuerungsmediatoren für viele Stoffwechselvorgänge im Körper. Wenn diese Steuerung aus dem Ruder läuft, können dadurch viele Symptome herrühren.

Wichtige Indikatoren bei toten Zähnen sind die Substanzen Mercaptan und Thioäther. Diese lassen sich ggf. chemisch im Blut nachweisen. Noch feiner läßt sich die Belastung bioenergetisch finden. Dazu reichen bereits 2 Tropfen Blut für die Untersuchung. Viele Patienten schicken mir deshalb diese Blutstropfen für die Testung.

Die beiden von Ihnen erwähnten Zähne gehören zum System Lunge/Dickdarm. Dies sind zwei wichtige Entgiftungsorgane. Wenn die gestört sind, führt das oft zur Einlagerung von Giften im Körper, besonders im Grundsystem nach Pischinger.

Welche Priorität die Behandlung hat, kann man nur nach ganzheitlicher Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung des 5-Elemente-Systems sagen.

Ich habe aber bisher bei jeder histologischen Untersuchung des Gewebes, das man um einen gezogenen, toten Zahn findet, immer einen krankhaften Befund erhalten.

Liegt die Priorität eines toten Zahnes bei der Bewertung des Krankheitsgeschehens hoch, sollte der Zahn zeitnah entfernt werden unter Beachtung einer bestmöglichen Sanierung des gesamten Zahnbereiches.

Bei niedriger Priorität (und Beschwerdefreiheit des Zahnes) kann eine stabilisierende Therapie für eine gewisse Zeit helfen. Ich verwende hierzu eine dämpfende Behandlung mittels Bioresonanz. Insbesondere bei lebenden Zähnen, die ohne zahnmedizinisch erkennbaren Grund schmerzen, habe ich mit dieser Behandlung sehr gute Erfolge. Diese Behandlung läßt sich besser direkt am Patienten durchführen. Falls ein Besuch in der Praxis schwierig ist, läßt sich die Behandlung auch am Blutstropfen durchführen. Zur Unterstützung erhalten alle Patienten von mir zusätzlich Original Bioresonanztropfen- und Öl.

Für eine umfassende Untersuchung ist aber ein Praxisbesuch erforderlich. Dazu wende ich grundsätzlich die Elektroakupunktur (EAV) an. Das geht nur mit dem Patienten direkt. Man erhält dadurch aber eine sehr guten Überblick über den gesamten Organismus.

Eine Verursachung Ihrer Beschwerden durch die toten Zähne ist sicher möglich. Wahrscheinlich ist dann auch die Entfernung beider Zähne sinnvoll. Eine exakte Diagnose und Therapieplanung ist aber auf diesem Wege nicht möglich. Die Erfahrung bei Patienten in meiner Praxis zeigt aber, dass es vielen Menschen besser geht nach umfassender Sanierung toter Zähne.

Herzliche Grüße nach Minden

Dirk Heißmeyer

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Frage von Frau H. aus Bern, 19.04.2016

Sehr geehrter Herr Heißmeyer,

können Sie mir einen Zahnarzt in Schweiz-Nähe empfehlen, der eine ebensolche Haltung und Kompetenz hat wie Sie? Ich lebe in der Schweiz (Bern) und habe hier bereits eine so genannte ganzheitliche Zahnärztin besucht, von der ich aber nicht überzeugt war. Nun bin ich bei einer "normalen" Zahnärztin, die mir mehrfach empfohlen wurde. Hier vermisse ich allerdings die ganzheitliche Sichtweise.

Mein Problem: tiefer Karies, der aufgrund eines sehr unzugänglichen Zahn-Zwischenraumes entstanden ist, aus dem ich nicht immer alle Essensreste entfernen kann. Seit Jahren kämpfe ich mit Entzündungen. Meine Zahnärztin möchte eine Wurzelbehandlung machen (Kosten: CHF 1'200,-), was ich aus mehreren Gründen ablehne. Nun hat sie mal gebohrt und ein Provisorium eingesetzt. Wir warten 4 Wochen ab und wenn ich keine Schmerzen habe, kommt eine tiefe Füllung rein. Für mich ist aber die Ursache des Karies - der unzugängliche Zahn-Zwischenraum - dadurch nicht gelöst. Ich werde immer wieder Essenreste darin haben und entsprechend Entzündungen. Meine Bioresonanz-Therapeutin sagte, ich habe eine Entzündung und Zyste am Kieferknochen (!), wobei sie nicht genau sagen kann, welcher Zahn das ist. Ich habe nämlich bereits einen alten wurzelbehandelten Zahn.
Nun meine Frage: Den Zahn ziehen (er ist weit hinten und die Lücke wäre kaum sichtbar) und somit die Ursache der unzugänglichen Zahnlücke beheben? Und was kann die Zahnärztin gegen die Zyste am Kieferknochen tun? Sie scheint nur den Zahn behandeln zu wollen, ohne selbst das Zahnfleisch, das entzündet ist, zu behandeln.

Desweiteren habe ich noch Amalgam und Gold im Munde, eine Batterie, wie wir meine Bioresonanztherapeutin sagte. Die ganzheitliche Zahnärztin hier in Bern wollte das Amalgam aber nur mit einem Kofferdam herausnehmen, ohne jegliche weitere Schutzmassnahme. (Ich bin sehr empfindlich, habe schon immer Hautprobleme und Allergien.) Das war mit eine Grund, warum ich sie nicht seriös empfand.

Die aktuelle Zahnärztin (Schulmedizin) möchte das Amalgam ebenso ohne weitere Schutzmassnahmen herausnehmen. Ganz zu schweigen von ausleitenden Verfahren.

Sie sehen, ich fühle mich hier nicht gut betreut, habe das Bedürfnis nach einem ganzheitlichen Zahnarzt, der weiter denkt, wie Sie eben. Zudem sind die Kosten hier in CH immens hoch, und ich frage mich manchmal, ob man mir nur die Wurzelbehandlung empfiehlt, weil das am meisten Geld bringt….

Ich würde mich um den ein oder anderen Tipp freuen, und über einen Kollegen vielleicht in Freiburg im Breisgau, oder sogar hier in CH, den Sie empfehlen können.

Herzlichen Dank und beste Grüsse aus Bern.

Antwort von Herrn Heißmeyer, 21.04.2016

Sehr geehrte Frau H.,

in Freiburg und Umgebung kenne ich ein paar Zahnärzte, da ich in Freiburg studiert habe. Nur sind diese Zahnärzte weitestgehend auf dem Uni-Level geblieben, was die Behandlung betrifft (und was die Uni lehrt).

Der Preis für eine Wurzelbehandlung ist sicher gerechtfertigt für den damit verbundenen Zeitaufwand. Der Nutzen liegt aber sicher in erster Linie beim Zahnarzt, wie Sie schon erkannt haben. Ich halte nichts von Wurzelbehandlung und toten Zähnen. Das Ergebnis für den Menschen ist auf lange Sicht immer schlecht. Es vergeht kaum ein Tag, wo nicht ein neuer Patient über Probleme mit toten Zähnen berichtet.

Welche Zähne tot sind, ist in der Regel auf dem Röntgenbild zu sehen. Vielleicht nehmen Sie es mit zu Ihrer Bioresonanztherapeutin.

Eine Bekannte von mir ist auch Bioresonanztherapeutin in der Schweiz zwischen Zürich und Bern (Susanne Werder in Aarau, Tel. +41628246330). Vielleicht kann sie Ihnen auch einen kompetenten Zahnarzt nennen in Ihrer Nähe.

Bei so vielen Allergien sollten die möglichst vor Entfernung vom Amalgam  therapiert werden. Die Haut ist immer das letzte Glied in der Vergiftungskette. Ein Hautarzt ist aber sicher der falsche Ansprechpartner. Viel mehr als Cortison und Antibiotika können sie dort nicht erwarten.

Amalgam zählt zu den Allergie URSACHEN (u.a. neben Weizen, Kuhmilch, Schimmelpilzen, Stress und andere psychische Probleme). Allergie AUSLÖSER kann alles andere sein. Vor Amalgamentfernung und Ausleitung sollte die Allergieursache therapiert werden und erst danach die möglichen Ausleitungsblockaden aufgehoben werden. Der Körper entgiftet Amalgam vor allem über Darm und Haut. Deshalb sollte hier besonderes Augenmerk gelegt werden.

Unterstützend kann eine Zyste selbstverständlich mit der Bioresonanz behandelt werden. An einer chirurgischen Sanierung mit Entfernung des Zahnes führt aber kein Weg vorbei. Die Bioresonanz kann helfen – gründliche Sanierung vorausgesetzt – eine Restostitis mit degeneriertem Knochen zu vermeiden.

Den hintersten Zahn muss man nicht unbedingt ersetzen. Es ist sicher nicht verkehrt, die Wunde erst einmal komplett ausheilen zu lassen und danach über Zahnersatz zu entscheiden.

Sofern der Zahn noch lebt und Beschwerden macht, kann man mit einer dämpfenden Bioresonanztherapie erstaunliche Erfolge erzielen.

Ich hoffe, es war jetzt der eine oder andere Tipp für Sie dabei. Wenn Sie mir Röntgenbild und Fotos Ihrer Zähne schicken, rufe ich Sie gerne an und gebe Ihnen telefonisch eine kurze Beratung.

Herzliche Grüße in die Schweiz

Dirk Heißmeyer

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Frage von Herrn B. aus Berzl, 17.04.2016

Sehr geehrter Herr Heißmeyer!

Ich habe gelesen dass sie mittlerweile sog. Peek Implantate verwenden, und diese auch deutlich günstiger sind, als zb.Titan, oder Keramikimplantate. Bei mir wurden vor kurzem 2 Zähne im Unterkiefer gezogen. Der 35, und der 36. Mich würde nun interessieren, was so ein Peek Implantat mit anschließender Keramikkrone im Vergleich zu den beiden anderen Implantat Formen Titan und Keramik kosten würde. Und ist es korrekt dass nach einer Zahnextraktion eines Wurzelbehandelten Zahnes mit Ostitis der Knochen ca. 5 bis 6 Monate ausheilen sollte, bis ein Implantat gesetzt werden kann?
Auf eine kurze Nachricht von ihnen würde ich mich freuen.

Mit freundlichem Gruß

Antwort von Herrn Heißmeyer, 21.04.2016

Sehr geehrter Herr B.,

danke für Ihre Anfrage.

Das Einsetzen eines PEEK Implantates liegt etwa bei 800 – 1300 Euro (je nachdem, ob ein basales oder crestales Implantat). Ein Aufbau ist oft schon mit dabei. Hinzu kommt noch die Planung. Wenn man ein gedrucktes Implantat gleich nach dem Ziehen einsetzt (max. 2-3 Wochen nach dem Ziehen), ist es günstiger. Der Preis liegt dann bei ca. 800 Euro. Dieses könnte aber auch Ihr Zahnarzt vor Ort einsetzen. Sie bekommen dann das individuell hergestellte Implantat von mir und Ihr Zahnarzt setzt es ein. Bei Bedarf kann ich ihm auch behilflich sein.

Wenn eine ausgeprägte Ostitis vorliegt, ist sicher eine längere Ausheilzeit erforderlich. Ob es 6 Monate sein müssen, kann man zwischenzeitlich auch austesten.

Eine keramische Krone liegt ca. zwischen 700 und 1200 Euro, je nach Ausführung und individuellen Umständen.

Ein schweizerisches, keramisches Implantat mit Keramikkrone liegt bei 3000  - 3500 Euro. Bei Titan sind es um die 2000 Euro für Implantat und Krone, je nach Hersteller und individuellen Umständen. Bei Titan und Keramik kann auch ein zusätzlicher Knochenaufbau erforderlich sein. Das schlägt sicher mit 1000 Euro zu Buche.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiter helfen. Bei Bedarf dürfen Sie mich aber auch gerne nochmal konsultieren.

Herzliche Grüße nach Baden Würtemberg

Dirk Heißmeyer

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Frage von Frau D. aus Fulda, 15.04.2016

Ich habe seit 20 Jahren zwei Zahngoldfüllungen. Zur Zeit leide ich an Zahnschmerzen, Kiefernebenhöhlenschmerzen und Ohrenschmerzen. MRT, CT und Blutuntersuchung ergaben keine Ergebnisse. Kann es sein, dass ich nach der langen Zeit der Goldfüllungen deswegen diese Schmerzen habe ? Bitte um Antwort.

Antwort von Herrn Heißmeyer, 17.04.2016

Sehr geehrte Frau D.,

Ihre Angaben sind nicht sehr umfassend. Es wäre u.a. gut zu wissen, welche Zähne die Füllungen haben, welche Zähne schmerzen. Grundsätzlich können die Schmerzen ausstrahlen und primär Ohrenschmerzen vortäuschen. Eher selten liegt die Ursache in den Ohren selbst. Blutuntersuchungen gibt es auch unterschiedliche. Sinnvoll wäre ggf. ein LTT (Leukozytentransformationstest) auf Metalle. Dies könnte einen Hinweis auf immunologisches Geschehen geben.

MRT und CT geben keine Information über die Funktion und funktionelle Störungen. Zielführender sind energetische Untersuchungen.

Gold kann auch energetisch ein problematisches Material sein. Verwendet wird immer eine Legierung. Oft ist Kupfer enthalten oder auch Palladium. Letzteres war in den 1990er Jahren weit verbreitet und ist eines der schädlichsten Metalle.

Um genauere Hinweise zu bekommen, wo die Ursachen liegen und inwieweit die Zähne oder Zahnmaterialien eine primäre Rolle spielen, wende ich initial die Elektroakupunktur sowie das 5-Elemente-System an. Außerdem teste ich die eingebrachten Materialien im Mund. Daraus gewinnt man meiner Erfahrung nach immer Informationen, wo man ansetzen muss.

Im Laufe des Lebens kommen immer mehr Belastungen auf einen Menschen zu. Irgendwann ist die Belastung zu groß und es kommt zu Symptomen/Krankheiten. Deshalb ist es auch möglich, dass Gold nach 20 Jahren eine Rolle spielen kann. Genauso kann der Zahn, ohne dass es der Patienten merkt, gangränös werden, d.h. langsam durch die Vorschädigung absterben. Im Test reagiert der Zahn aber noch vital.

Aufgrund Ihrer Angaben kann ich Ihre Frage nur in diesen recht allgemeinen Form beantworten.

Herzliche Grüße nach Fulda

Dirk Heißmeyer

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Frage von Frau K. aus Bochum, 01.04.2016

Lieber Herr Heißmeyer,

vielen Dank, dass Sie die Möglichkeit bieten, mir zunächst einmal online Fragen zu beantworten, ich bin im Moment ein wenig verzweifelt und durch Internetrecherchen auf Sie gestoßen. Ich habe unter einem Brückenpfeilerzahn eine Wurzelentzündung entwickelt (wohl eine Entwicklung, die sich seit längerem- ca 1 Jahr- hinzog, ich hatte den Druckschmerz stets auf Wetterempfindlickeit geschoben...) und mir wurde die Brücke (Inlaybrücke) abgenommen und der entzündete Zahn vor zwei Wochen erstmal medikamentös behandelt.Zu einer Wurzelbehandlung ist es gottlob nicht gekommen, da der Zahnarzt meinte, die Entzündung müsste erst noch ein wenig besser werden damit die Behandlung nicht weh tut. Nun habe ich diese Wurzelbehandlungsodysse schon mit dem Zahn dahinter, über dem die Brücke war, gehabt (über ca 11 Jahre!) und möchte daher keine Wurzelbehandlung mehr, ausserdem bin ich ein richtiger Angstpatient aufgrund schlechter Erfahrungen und aufgrund eines recht ausgeprägten Würgereizes.

Nun zu meiner Frage: Wenn der Zahn stattdessen gezogen wird, es ist noch ein vitaler Zahn, muss dann auch beim Ziehen bzw. der Nachbehandlung auf die Gefahr einer Restostitis geachtet werden oder spielt dies nur eine Rolle bei toten Zähnen?

Und die andere Frage wäre: Da ich dann eine Doppellücke hätte (der vorletzte Backenzahn Unterkiefer rechts und davor der Seitenzahn), könnte man eine Implantatbehandlung auch finanzieren? Ich habe leider keinerlei Ersparnisse. Oder gäbe es eine Möglichkeit, eine Prothese oder Brücke zu bekpmmen, die dann nicht den gesunden Zahn davor wieder beschädigt, möchte keinen Dominosteineffekt in meinem Gebiß..... Ich habe auch ein Röntgenbild, das ich Ihnen auf Wunsch senden könnte.

Vielen lieben Dank und herzliche Grüße

Frau K.

Antwort von Herrn Heißmeyer, 03.04.2016

Sehr geehrte Frau K.,

leider gehören Sie auch zu den vielen Betroffenen mit einer Wurzelbehandlungsodyssee.

Der zu ziehende Zahn und das Gewebe um die Wurzel herum ist sicher nicht mehr im normalen, gesunden Zustand. Eine Restostitis ist daher nicht ganz auszuschließen. Es ist ratsam, das Zahnwurzelfach im Knochen nach dem Ziehen gründlich zu säubern und intensiv mit Plasma zur Keimreduktion zu behandeln. Außerdem sollte das entfernte Gewebe histologisch auf veränderte Zellen untersucht werden. Ergänzend ist eine das Immunsystem stimulierende und entgiftende Infusionsbehandlung zusammen mit dem Zahnziehen gut.

Ein weiterer, gesunder Zahn sollte auf jeden Fall nicht beschliffen werden, um den angesprochenen Dominosteineffekt mit weiterer Wurzelbehandlung zu vermeiden.

Die Behandlung mit einer Prothese ist möglich. Metall sollte auch hier vermieden werden. Als Material für die Basis und Klammern der Prothese kommt Acetalkunststoff oder besser PEEK-Kunststoff in Frage. Die Verträglichkeit ist besser und durch Klammern aus diesen Materialien werden die Klammerzähne weniger gestresst.

Eine sehr gute Alternative ist ein Implantat, dass die gleiche Form hat, wie die Zahnwurzel. Dieses Verfahren wende ich zunehmend an. Dazu muss vor dem Ziehen ein dreidimensionales Röntgenbild (DVT oder CT) angefertigt werden oder die intakte Zahnwurzel wird hinterher gescannt. Das individuell gedruckte Implantat aus PEEK wird idealerweise 14 Tage nach dem Ziehen mit wenig Aufwand eingesetzt in das Zahnfach. Die Kosten hierfür liegen bei unter 1000 Euro. Ein keramisches Implantat ist preislich deutlich höher, auch aufgrund der entsprechenden Materialkosten. Nach der Einheilzeit kann dann eine neue Brücke (ähnlich der bisherigen) eingesetzt werden. Dies ist mit einem Implantat aus PEEK am günstigsten, da das Material ähnlich elastisch ist, wie der Knochen. Titan und Keramik sind eher zu starr bei Verbindung mit einem natürlichen Zahn durch eine Brücke.

Es ist auch möglich, dass ich das Implantat konstruiere und erstelle und Ihr Zahnarzt vor Ort setzt es ein.

Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit der Finanzierung in meiner Praxis.

Für eine kurze telefonische Beratung können Sie mir auch das Röntgenbild schicken. Am besten machen Sie dann auch ein paar Fotos von Ihren Zähnen.

Herzliche Grüße

Dirk Heißmeyer

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Frage von Frau S. aus Neustadt, 01.04.2016

Hallo Herr Heißmeyer,

die Zahnärztin meiner 9-jährigen Tochter empfiehlt uns, sechs kariöse Milchzähne entfernen zu lassen, damit die neuen Zähne nicht von Karies befallen werden. Ist diese Vorgehensweise ratsam?

Vielen Dank im Voraus und ein schönes Wochenende
Frau S.

Antwort von Herrn Heißmeyer, 03.04.2016

Sehr geehrte Frau S.,

so wie den Fall bei Ihrer Tochter schildern, gehe ich davon aus, dass sie keine Schmerzen hat. Für die Gebiss Entwicklung ist es sicher besser, die Milchzähne nicht zu ziehen. Soweit möglich, sollten die kariösen Zähne mit einer Füllungstherapie behandelt werden. Bis zum normalen Zahnwechsel können noch gut 2 Jahre vergehen. Ohne Behandlung kann es deshalb nach dem Zahnziehen zu erheblichen Zahnwanderungen- und kippungen kommen.

Bezüglich des Kariesrisikos ist vor allem ein Blick auf die Ernährung und die Ess- und Trinkgewohnheiten zu richten. Es gibt auch Risikotests, die in der Praxis durchgeführt werden können und einen Anhaltspunkt für das zukünftige Risiko geben. Ggf. kann einen Versiegelung der bleibenden Zähne sinnvoll sein.

Eine fluoridfreie Prophylaxe ist gut möglich mit Kangenwasser. Dazu nimmt man (ggf. mehrfach) täglich zuerst Wasser mit einem pH-Wert von 2,5. Dadurch werden schädliche Bakterien sicher abgetötet. Anschließend spült man mit Wasser mit einem pH-Wert von 9. Dies bewirkt, dass der pH-Wert im Mund sofort wieder über 5,5 ist. Oberhalb dieses Wertes besteht kein Kariesrisiko mehr.

Weitere Vorsorgemöglichkeiten können fluoridfreie Mineralpasten (wie z.Bsp. Tooth Mousse) sein oder auch passende homöopathische Konstitutionsmittel.

Auf Fluorid sollte verzichtet werden.

Herzliche Grüße

Dirk Heißmeyer

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Frage von Herrn S. aus Lenzkirch, 30.03.2016

Guten Tag Herr Heißmeyer,

ich bin 35 Jahre alt und hatte bis vor zwei Jahren laut meiner Zahnärztin sehr gute Zähne. Auch allgemein war ich wenig bis garnicht beim Arzt und hatte nur gelegentlich Beschwerden.

Nachdem meine Zahnärztin 2014 zwischen dem 26er und dem 27er gebohrt hat, hatte ich wochenlang diffuse Schmerzen im Oberkiefer. Ich dachte, das vergeht. Das Ganze wurde dann immer schlimmer. Ich konnte nicht mehr schlafen und hatte auch keinen Hunger mehr. In dieser Zeit habe ich 5 kg abgenommen.

Die Zahnärztin wusste keinen Rat. In der Uniklinik Freiburg haben sie dann festgestellt, dass meine Kieferhöhle total vereitert ist und dass der 27er abgestorben ist. Dieser Zahn wurde von meiner Zahnärztin wurzelbehandelt. Daraufhin habe ich mich von einem HNO-Arzt an der Kieferhöhle operieren lassen. Danach wurde festgestellt, dass auch der 26er abgestorben war. Auch da fing meine Zahnärztin eine Wurzelbehandlungan, schickte mich aber dann auf Grund der schwierigen Wurzelverläufe zu einem spezialisierten Endodontologen. Das Ergebnis: 800€ und meine Zahnärztin meinte, so hätte sie es auch hinbekommen. Da der 26er immer noch keine Ruhe gab, wurde eine WRS durchgeführt. Daraufhin bekam ich eine Zahnfleischentzündung. Diese wurde mit antibiotikahaltigen Wundeinlagen bekämpft. Ich hatte das Gefühl, dass es immer noch nicht gut war, wurde aber überzeugt, abzuwarten. Nach einem Jahr ohen Besserung und ständigem Pochen kam jetzt vor kurzem die zweite WRS an derselben Wurzel wie vorher. Sie hatte sich erneut entzündet.

Seit einiger Zeit habe ich zudem das Gefühl der Abgeschlagenheit, Müdigkeit, ich habe Magenprobleme, Schulterschmerzen links, Meniskusprobleme links, öfters Kopfschmerzen und Migräne, Stirnhöhlenprobleme, …

Durch das Gefühl, dass hier etwas grundlegend nicht stimmt und die symptombezogene Behandlungen nicht weiterführen habe ich mich tiefgehend im Internet informiert und bin dann unter anderem auf Ihre Veröffentlichungen gestoßen.

Es hat mich einerseits erschreckt, wie symptombezogen und engstirnig viele Schulmediziner hier vorgehen, ohne über den Tellerrand zu schauen. Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass hier Zusammenhänge zwischen den Zähnen und anderen Beschwerden bestehen.

Andererseits bin ich aber auch erschrocken darüber, wie so ganz nebenbei eine Wurzelbehandlung und eine WRZ gemacht werden, ohne den Patienten über deren Risiken (Materialien, Füllstoffe, toxische Nebenprodukte von Bakterien, …) aufzuklären. Oder noch schlimmer: Die Zahnärzte wissen nicht darüber Bescheid. Als ich meine Zahnärztin auf die Veröffentlichungen und Studien bzgl. den möglichen Belastungen von toten Zähnen auf den Organismus ansprach, wollte sie davon nichts hören. Ziel sei immer der Erhalt des Zahnes.

Auf das Thema Implantat angesprochen, rieten mir mehrere Zahnärzte zu Platinimplantaten. Da ich hier auf Grund meiner Recherche eher skeptisch bin und gefühlsmäßig mehr in Richtung Keramik tendiere, ziehe ich das Unverständnis meiner Zahnärztin auf mich. Zudem würde ich mich für den Fall, dass ich mir Keramikimplantate setzen lasse, gerne von einem Experten behandeln lassen, der Erfahrung mit dem doch etwas anderen Werkstoff und der Vorgehensweise hat.

Ich fühle mich nun auf Grund des Unverständnisses meiner Zahnärztin meiner Einstellung gegenüber weitgehend allein gelassen und isoliert. Zudem verliere ich immer mehr mein Vertrauen gegenüber meinen Ärzten, und das ist in so einem wesentlichen Punkt wie meiner Gesundheit schwer zu ertragen.

Ich würde diese Thematik gerne ganzheitlich angehen und mich beraten lassen (z.B. auch Möglichkeiten der Zahnstörfeld-Diagnostik und evtl. Biofeedbacktests). Welches Vorgehen würden Sie empfehlen, ist es überhaupt möglich (ich habe über sieben Stunden Anfahrt), was würde so etwas kosten?

Vielen Dank.
Herzlicher Gruß,
Herr S.

Antwort von Herrn Heißmeyer, 02.04.2016

Sehr geehrter Herr S.,

danke für die ausführliche Schilderung Ihrer Krankengeschichte. So wie Sie Ihren Eindruck von (Zahn-) Ärzten schildern, entspricht es leider oft auch der Realität. Je mehr an einem Zahn gemacht wird, umso mehr profitiert auch der Zahnarzt bzw. Kiefer-Chirurg.  Das ist meistens die wesentliche Intention bei der Behandlung.

Kein anderer Arzt würde etwas Totes im Körper lassen. Und der Körper versucht von selbst auch, Totes abzustoßen. Bei den Zähnen gelingt ihm das nicht.

Je mehr über dieses unsägliche Verfahren vieler Zahnärzte der Wurzelbehandlung und noch schlimmer der Wurzelspitzenresektion öffentlich wird, desto eher wird es hoffentlich aus dem Behandlungskatalog gestrichen. Wenn man  meint, mit teuren Titanfeilen den Bakterien Herr zu werden, ist das genauso, als wenn man verschütteten Zucker mit einer Mistgabel bei geschlossenen Augen zusammenfegen will.

Ich bin froh über jeden Bericht, den ich veröffentlichen kann.

Grundsätzlich ist es so, dass die Gifte aus toten Zähnen u.a. viele Enzyme blockieren. Eine Folge ist, dass die Körperzellen weniger ATP produzieren. ATP ist die Batterie der Körperzelle und somit Energielieferant.

Wenn Zahnärzte als oberstes Ziel den Zahnerhalt im Auge haben und die damit verbundenen Risiken außer Acht lassen, spricht das nicht für umfassende medizinische Kenntnisse.

Es ist sicher sinnvoll, zuerst ausreichende Diagnostik zu betreiben, bevor man behandelt.

Aber bei jedem entfernten totem Zahn ergabt die Gewebeuntersuchung immer einen krankhaften Befund.

Inwieweit tote Zähne belastend sind, kann man durch verschiedene Verfahren untersuchen. Diese sind u.a. Bluttest auf Mercaptan/Thioether, Orotoxtest auf giftige Schwefelverbindungen, EAV zur Beurteilung eines möglichen Zusammenhanges u anderen Symptomen, Cavitat-Ultraschall, Kinesiologie. Das meiste wende ich in meiner Praxis an.

Es ist auch möglich, an zwei Blutstopfen Belastungen zu testen. Die Tropfen lassen sich auf dem Postweg verschicken.

Sinnvoll ist auch ein Übersichtsröntgenbild. Dieses Bild kann der Zahnarzt vor Ort anfertigen und man kann es per Email verschicken.

Blut für den Mercaptantest kann auch der Hausarzt abnehmen.

Danach läßt sich vorab telefonisch etliches besprechen.

Die bisher üblichen Implantate waren aus Titan. Bei rund 20% der Menschen liegt eine Allergie gegen Titan vor. Da Metall im Körper grundsätzlich nicht gut ist, sollte Titan vermieden werden. Als verträglichere Alternative gibt es Keramik- und Kunststoffimplantate. Kunststoffimplantate haben den Vorteil, dass kein Knochenaufbau erforderlich ist.

Ich hoffe, mit den Ausführungen etwas weiter geholfen zu haben. Ansonsten können wir auch einmal kurz telefonieren.

Es grüßt Sie freundlich

Dirk Heißmeyer

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Frage von Frau B. aus Bad Driburg, 29.03.2016

Sehr geehrter Herr Heißmeier,

ein Zahnarzt hat mit im Gegenbiss zu 3 Implantaten eine ganze Reihe Goldkronen eingesetzt.Ich leide ohnehin unter Nervenschmerzen dort, die sich allerdings beruhigt hatten. Seit dem Gold über 5 Zähne habe ich starke Schmerzen oben und unten, außerdem leitet das Gold Wärme und Kälte. Noch sind die Goldkronen provisorisch zementiert, deswegen würde ich gerne bei Ihnen meine Zähne untersuchen lassen und eine Mundströmemessung sowie einen Allergie-Bluttest machen lassen. Im Gesicht vermehrt sich seit dem Einsätzen der Goldkronen ein Ausschlag täglich mehr. Gerne würde ich bei Ihnen das Gold austauschen lassen und eine Zahnlücke eventuell mit einem Keramikimplantat oder einer Brücke füllen lassen. Die sehr nette Dame am Telefon in Ihrer Praxis konnte mir heute nur einen Termin für den 20.4. geben, gäbe es, vielleicht nur für die Tests, eine frühere Möglichkeit?

Vielen Dank. Mit freundlichen Grüßen Frau B.

Antwort von Herrn Heißmeyer, 02.04.2016

Sehr geehrte Frau B.,

danke für Ihre freundliche Anfrage.

Wenn früher ein Termin frei werden sollte, rufen wir Sie gerne an. Der 20.4. ist aber schon sehr früh.

So wie Sie es schildern, geht es mittlerweile etlichen Menschen. Gold ist sicher nicht das Beste für den Mund. Manche merken bereits schon Unwohlsein, wenn die Krone nur im Mund ist und noch nicht mal auf den Zähnen oder Implantaten.

Bei Ihrem Termin können wir eine Mundstrommessung machen und einen ersten Test bezüglich Verträglichkeit der Kronen.

Natürlich kann man eine metallfreie Brücke aus getestetem Material einbringen. Dann sind die Zähne aber verblockt. Dies kann nachteilig sein, insbesondere, wenn die Brücke über die Kiefermitte (Schneidezähne) geht.

Unverträglich getestete Materialien sollten nach der Entfernung aus dem Mund auch noch aus dem Körper ausgeleitet werden. Hierzu ist u.a. die Stärkung der Ausleitungsorgane angebracht. Wir führen dieses in unserer Praxis durch. Ebenso ist es aber auch möglich, dazu einen passenden Therapeuten in Ihrer Nähe aufzusuchen.

Herzliche Grüße nach Westfalen

Dirk Heißmeyer

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Frage von Frau G. aus Unterpremstätten, 28.03.2016

Lieber Herr Heißmeyer,

ich bin zur Zeit in Zahnärtzlicher Behandlung. Das heißt: "wurzelbehandlte Zähne" und Teilprothese. Da ich persönlich sehr empfindsam auf verschiedene Materiealien reagiere habe ich Sorge etwas in den Mund zu bekommen das mir danach schadet. Deshalb ging ich ins Internet und bin auf ihre Seite gestoßen "alle Achtung": sage ich zu mir, genau das würde ich zur Zeit brauchen. Nur sie sind soooo weit weg. Meine Bitte jetzt an sie wäre? Können sie mit meinen Zahnarzt zusammenarbeiten sodas wir einige Tests durchführen um das für mich optimale Resultat zu erzielen. Mein Zahnarzt ist auch sehr bemüht eine gute Lösung zu finden mit der ich dann lange auskomme.

es wäre mir sehr gedient ich denke da sehr an Bioresonanz.

Verbleibe mit freundlichen Gruß und besten Dank
Frau G.

 

Guten Tag

Bin durch Begriff "Amalgamausleitung " auf Ihre Hompag aufmerksam
geworden. Mir geht es in erster Linie um Materialverträglichkeits-Tests

Bin jetzt dabei mich auch innerhalb von Österreich umzusehen die mittels Bioresonaz solche Tests durchführen .

mit freundichen Gruß
Frau G.

Antwort von Herrn Heißmeyer, 02.04.2016

Guten Tag Frau G.,

danke für Ihre Anfrage. Es ist sicher möglich, dass ich die möglichen Materialien für Sie teste und gerne auch mit Ihrem Zahnarzt zusammen arbeite. Dazu brauche ich 2 Tropfen Blut von Ihnen und die Materialien, die in Frage kommen. Etliche habe ich auch bei mir zum Testen vorliegen. Es wäre gut zu wissen, welche Materialien Ihr Zahnverwenden möchte.

Natürlich kann ich auch Materialien für eine Wurzelbehandlung testen. Ich sehe eine Wurzelbehandlung aber als äußerst kritisch. Ebenso zurückhaltend bin ich bei Metall. Heutzutage lässt sich alles metallfrei gestalten.

Falls Sie Zahnersatz brauchen, sollte das Labor die Materialien auch entsprechend verarbeiten. Deshalb arbeite ich mit dem Umwelt-Labor Herrmann in Bad Tölz zusammen. Das ist kein Problem, da sich diese Sachen gut auf dem Postweg verschicken lassen.

Für eine bessere Beratung können Sie mir auch Fotos und Röntgenbilder Ihrer Zähen schicken.

Herzliche Grüße nach Österreich

Dirk Heißmeyer

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Frage von Frau L., 19.03.2016

Hallo Herr Heißmeyer,

Ich hatte unverträglichen Zahnkunststoff 3 Jahre!
Wie kann ich diesen ausleiten, bin ein Schatten meiner selbst.
Suche dringend Hilfe!
Mein Körper ist voller Lösungsmittel

liebe Grüße

Antwort von Herrn Heißmeyer, 21.03.2016

Liebe Frau L.,

weitestgehend kann der Körper nur selbst ausleiten. Damit er dazu auch in der Lage ist, muss man oft dem Körper Unterstützung bieten. Die Giftstoffe (in Ihrem Fall Kunststoff aus Zahnfüllungen) sollten vom Körper aktiv ausgeschieden werden. Dazu ist die Arbeit Ausscheidungsorgane wie Lunge, Leber u.a. notwendig. Voraussetzung ist natürlich auch, dass kein unverträgliches Material mehr in den Zähnen ist. Gerade die Entfernung von zahnfarbenen Material ist schwierig und nicht immer vollständig.

Ich benutze zur Unterstützung immer die Bioresonanz, um z.Bsp. speziell die Reaktion oder auch Unverträglichkeit von synthetischen Stoffen gezielt zu therapieren. Wichtig dabei ist auch, ausreichend fehlende, orthomolekulare Stoffe zuzuführen.

Wichtig ist auch die Stärkung des Immunsystems, da Zahnmaterialien oft auch zu Entzündungsreaktionen führen.
Die Entgiftung kann auch gut durch homöopathische Begleitmaßnahmen verbessert werden.
In jedem Fall ist es sinnvoll, Mittel und Therapien sowie unverträgliche Materialien durch Testen zu ermitteln.Ich hoffe, dass Ihnen das Gesagte etwas weiter hilft und Sie einen geeigneten Therapeuten in Ihrer Nähe finden.
Bei weiterem Bedarf können wir auch gerne einmal kurz telefonieren.

Herzliche Grüße
Dirk Heißmeyer

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Frage von Frau V. aus Miami, 26.02.2016

Hallo,

[...] Ich lebe in den USA und habe vor für ein paar Monate nach Deutschland zu kommen um mir meine 2 Wurzelbehandelten Zähne ziehen zu lassen. Raus haben will ich sie auf jeden Fall.

Einer von beiden stört mich jeden Tag! Ich lebe hier in Miami und es ist unmöglich einen kompetenten und guten Störfeld Zahnarzt zu finden. Die zweite Wurzelbehandlung hatte ich hier vor einem Jahr machen lassen, von einem biologischen Zahnarzt, er hat durch meine vorhandene zirkoniumbrücke gebohrt und die Wurzel gefüllt!!! Jetzt habe ich jeden Tag Probleme, er hat aber Angst dass die Brücke bricht wenn er den Zahn zieht und er sie abnimmt. Ich möchte aber unbedingt den Zahn gezogen haben da er jeden Tag weh tut und pulsiert! Es ist auch viel zu teuer es hier in den USA machen zu lassen (es liegt nicht im Bereich des möglichen), ich arbeite nicht und habe auch mittlerweile keine Familie mehr die mich unterstützen kann, mein Mann ist manisch depressiv und eine große Belastung, und ich bin ziemlich alleine mit meinen Gesundheitsproblemen. Ich habe das Gefühl das die beiden Toten Zähne für mein Hautproblem verantwortlich sind, für Nahrungsmittelunverträglichkeiten und auch vielleicht sogar für meinen Gewichtsverlust!

Ich habe diese 2 tote Zähne im Mund und möchte sie auf jeden Fall ziehen lassen. Einer ist 10 Jahre alt und der andere 1 Jahr alt. Ich brauche 2 Brücken. Ich möchte keine Implantate. Ich arbeite nicht und habe nur wenig Erspartes. Können Sie mir bitte ungefähr die Kosten für 2 Brücken nennen (ungefähr die Preisspanne bitte) da ich davon ausgehe dass die Krankenkasse keine 2  zirkoniumbrücken übernimmt? Ich werde kurz rüberfliegen und mich bei der Krankenkasse anmelden, wollte dann zu Ihnen kommen mir beide Zähne ziehen lassen und muss vorher unbedingt die Kosten wissen. Es muss nicht genau sein. Nur so ungefähr.
Und meine zweite frage: muss immer auch Gewebe oder etwas vom Kieferknochen mit entfernt werden, oder reicht es aus den Zahn nur zielen zu lassen?

Viele Grüße aus Miami

Antwort von Herrn Heißmeyer, 01.03.2016

Hallo Frau V.,

danke für Ihre Anfrage aus der Ferne. Ihr durch die toten Zähne belasteter Gesundheitszustand ist sicher sehr bedauerlich. Andererseits freue ich mich, von immer mehr Menschen über deren Wurzelbehandlungsodysseen zu hören. Das gibt mir Unterstützung bei meiner Aufklärung über die unsägliche Behandlungsmethode, die leider immer noch gelehrt wird. Selbst die Kammern sehen noch keine Notwendigkeit von der Abkehr davon.
In Deutschland werden jedes Jahr über 8 Millionen Wurzelbehandlungen durchgeführt, in den USA sogar über 60 Millionen. Da kann man schon von Volksvergiftung sprechen, gegen die ich immer weiter kämpfen werde.

Wenn ein Zahnarzt durch eine Krone oder Brücke bohrt und dann meistens irgendetwas in den Zahn reinschmiert, hat das nichts mit Heilkunde zu tun, sondern nur  von rein mechanischer Arbeit, für die man keine medizinische Ausbildung braucht.

Die Giftbelastung durch tote Zähne ändert sich durch eine Wurzelbehandlung überhaupt nicht.

Mit jedem Zubeißen wird ein richtiger Schwall giftiger Flüssigkeit aus den tausenden feiner Kanälchen in der Zahnwurzel in den umgebenden Knochen katapultiert. Deshalb ist es auch erforderlich, nicht nur den toten Zahn zu entfernen, sondern auch den umgebenden Knochen zu sanieren. Dazu ist auch ein gewisser Knochenabtrag erforderlich. Standardmäßig gebe ich auch aufbauende und entgiftende Infusionen bei der Entfernung der toten Zähne. Bei lediglich einfachen Ziehen des Zahnes bleibt meist eine Restostitis (Entzündung) des Knochens bestehen. Wenn man dieses irgendwann später behandeln/entfernen würde, findet man immer noch matschartiges Gewebe in diesen Arealen. Das  kann für viele Krankheiten verantwortlich sein. Wichtige Zell- und Organfunktionen werden durch entzündungsfördernde Botenstoffe, die in dem erkrankten Knochen massiv gehäuft sind, gestört.
Und auch ein Zusammenhang zur Krebsbegünstigung wird diskutiert.

Nach gewisser Abheilung nach dem Ziehen kann man sicher Ersatz durch eine Brücke herstellen.
Eine günstige Variante bei akzeptabler Qualität mit metallkeramischer Brücke beginnt bei ca. 800 Euro. Davon kann man den Kassenzuschuss abziehen.
Um Kosten zu sparen, habe ich ein sehr gutes Zahnlabor in Ungarn (www.globedental.eu/de/kronen_und_brucken/), welches die Brücke auf dem Versandweg zu mir schickt. Ich habe mich aber auch schon mehrfach selbst dort die gute Arbeitsweise angesehen.
Und kenne die Inhaber Vivien und Attila persönlich.

Eine akzeptable Zirkonbrücke mit keramischer Verblendung liegt sicher bei 1500 Euro abzüglich Kassenzuschuss.
Zirkon ist nicht gleich Zirkon. Hier gibt es auch Qualitätsunterschiede.

Als sehr verträgliche und oftmals günstigere Alternative nehme ich zunehmend Brücken aus dem Spezialkunststoff PEEK. Hier habe ich mit dem Umwelt-Labor Herrmann aus Bad Tölz (www.dl-herrmann.de) einen hervorragenden Partner. Aber natürlich werden dort auch Brücken aus Lunker freien Zirkon hergestellt. Ich habe sämtliche, dort verarbeiteten Materialen, zum Testen in meiner Praxis.
Die Kosten hängen aber auch sehr von der Behandlungszeit ab. "Schnell und gut passt nicht unter einen Hut". Deshalb empfehle ich nicht die günstigste Variante. Es kommt auch auf vorbereitenden Maßnahmen bei vorgeschädigten Zähnen an. Diese Behandlung kann manchmal mehr Zeit beanspruchen als die reine Krone. Das kann den Preis für eine Krone verdoppeln, wenn man diese Behandlung wünscht. Leider habe ich auch schon relativ neue Kronen von anderen Zahnärzten gesehen, wo viel Karies nach wenigen Monaten unter Krone war bzw. gar nicht erst richtig entfernt wurde. Das tut erstmal nicht weh und der Patient merkt es nicht. Bei einem Kassenhonorar von 150 Euro für eine Krone bleibt keine Zeit für ausreichende geschweige denn optimale und zahnschonende Behandlung. Um schneller fertig zu werden, beschleifen immer noch viele Zahnärzte die Zähne mit der viel zu schnell rotierenden "Turbine". Dadurch steigt das Risiko, dass der Zahn hinterher abstirbt.
Und da wird dann auch nicht so genau kontrolliert, ob Karies vollständig entfernt wurde. Aber im Vergleich zu anderen Behandlungen verdient der Zahnarzt an der Krone doch recht gut. Deshalb wird schnell zu Kronen geraten, obwohl nicht erforderlich. Diese Gefahr ist für Patienten besonders groß bei Praxen, die ein eigenes Labor mit Techniker haben. Der Techniker muss bezahlt werden und der Zahnarzt verdient dann auch noch mal gut an der Arbeit seines Technikers.

Empfehlenswert ist auch die Testung des Materials und insbesondere des Befestigungsklebers. Ich hatte schon etliche Fälle, wo alle Kronen wieder entfernt werden mussten, weil der Kleber nicht vertragen wurde. Diese Testungen sind Leistungen, die ich als Heilpraktiker erbringe und von Zusatzversicherungen und privaten Versicherungen oft anteilig getragen werden.

Ich hoffe, Sie haben nun ausreichend Informationen auf Ihre Fragen und Anliegen. "Den Preis" einer Brücke gibt es nicht, sondern nur von / bis. Gleiches gilt auch für die Entfernung eines Zahnes. Dieses sollte durch meine Ausführungen etwas transparenter werden, auch mit ein paar Informationen, die man üblicherweise nicht beim Zahnarzt erfährt.

Bei Patienten mit weiterer Anreise lasse ich mir gerne vorab Röntgenbilder und Fotos schicken. Die Fotos kann man auch gut selbst mit dem Smartphone machen.

Für eine gewünschte Vorab-Testung bezüglich Zahnherden, Material o.ä. benötige ich zwei Tropfen Blut, die sich leicht entnehmen lassen und auf dem Postweg versandt werden können.

Herzliche Grüße ins sonnige Miami
Dirk Heißmeyer

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Frage von Frau W.-G., 18.02.2016

Guten Tag,

mir wurden am Dienstag 4 Zähne (links oben, von hinten angefangen) für eine Überkronung vorbereitet. Alle Zähne waren tief und komplett mit Amalgam gefüllt, unter den Füllungen Karies bis zum Nerv. Es musste noch dazu chirurgisch etwas gemacht werden (Kronenverlängerung), es schmerzt heute noch. Allerdings zu den Schmerzen kommen ganz komische Beschwerden.....mir ist seit dem Tag danach übel und ich habe starke Kreislaufprobleme. Die Füllungen wurden einfach so entfernt (mit Betäubung), allerdings war mein gesamter Mundinnenraum voll mit einer grauen Schicht versehen, vieles schluckte ich, weil man sich beim absaugen auf die Blutungen konzentriert hat. Es war auch schwierig auszuspülen. Die ganze Behandlung dauerte 2 Stunden. Ist es möglich, dass es mir von der Freisetzung des Amalgams so schlecht geht? Ich kenne sowas sonst nicht, allerdings wurde sonst auch nur ein Zahn gemacht und jetzt gleich 4 vollverfüllte Zähne, mit sehr großen Füllungen. Ich kann mir meinen Zustand gar nicht so recht erklären.

MfG K. W.

Antwort von Herrn Heißmeyer, 22.02.2016

Sehr geehrte Frau W.-G.,

grundsätzlich sollte der Körper auf die sehr hohe zusätzliche Belastung bei der Entfernung giftigem Quecksilber vorbereitet werden. Die Ausscheidungsorgane sollte alle in einem stabilen, leistungsfähigen Zustand sein.Das benötigt manchmal Wochen.Beim Entfernen wie bei Ihnen, wird ein erheblicher Teil verschluckt und gelangt in den Darm. Die normale Darmfunktion wird dadurch erheblich beeinträchtigt. Noch schlimmer ist der Quecksilberdampf, der beim Herausbohren entsteht. Messungen mit dem Gerät Jerome 431-x mercury vapor analyzer in meiner Praxis haben ergeben, dass der Wert in der Luft bis zu einem 1000fach höheren Wert ansteigen kann. Auch beim Zähneputzen ist der Wert erhöht. Diese Dämpfe gelangen problemlos ins Gehirn und ins Blut. Dort kann das Quecksilber leichter methyliert werden. Gerade der Dampf bewirkt oft zahlreiche Symptome bis hin zur akuten Quecksilbervergiftung. Daher kann man davon ausgehen, dass Ihre Beschwerden von der stark erhöhten Quecksilberbelastung kommen. Ggf. können kurzfristig entgiftende Infusionen helfen, die ich auch standardmäßig an drei aufeinanderfolgenden Tagen bei der Amalgamentfernung gebe. Chlorella hilft auch zur Ausscheidung des Quecksilbers.

Es ist auch nicht zu empfehlen, metallhaltige Kronen als Ersatz zu nehmen, allenfalls nach einer mehrmonatigen Karenzzeit.

Es mag sein, dass die Zähne in Ihrem Fall Kronen benötigen. Oftmals ist das eher im Interesse des Zahnarztes, insbesondere, wenn so vorgegangen wird wie bei Ihnen.
Ich wünsche Ihnen eine baldige Genesung.

Viele Grüße
Dirk Heißmeyer

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Frage von Frau Franke, 10.02.2016

Hallo,

ich Danke Ihnen für diesen hilfreichen Beitrag.

Anfang Mai 2015 habe ich eine Wurzelbehandlung bekommen. Seitdem komme ich nicht mehr auf die Beine. Erschöpfungszustände, Müdigkeit, kann manches mal kaum reden, ich habe alle möglichen Untersuchungen hinter mir. Nun hat mich ein Heilpraktiker auf die Idee mit der Wurzelbehandlung gebracht. Ich habe mit sofort einen Termin bei einer ganzheitlichen Zahnärztin gemacht. Leider erst in 3 Wochen. Ich hoffe so sehr das mein Leiden ein Ende hat. Würden sie zur Entfernung des Zahnes raten?

Antwort von Herrn Heißmeyer, 16.02.2016

Sehr geehrte Frau Franke,

es kann sicher sein, dass der tote Zahn zu der erheblichen gesundheitlichen Verschlechterung geführt hat. Ein zeitlicher Zusammenhang ist bei Ihnen ja auch gegeben.

Der Heilpraktiker hat sicher eine gute Empfehlung gegeben. Heilpraktiker denken öfter an mögliche Zusammenhänge als Zahnärzte.

Es wäre gut, (weitere) Tests zu machen, um diesen Verdacht zu bestätigen. Ggf. macht auch Ihr Heilpraktiker entsprechende Untersuchungen.

Tote Zähne führen auch oft zu einer gestörten Energieversorgung der Zellen. ATP (=Energiespeicher der Zelle) steht dann nicht mehr ausreichend zur Verfügung. Den ATP-Gehalt kann man auch bestimmen lassen.

Bei einer Entfernung toter Zähne sollte auch immer das infizierte Gewebe direkt um die Zahnwurzel mit entfernt werden. Infusionen und weitere Begleitmaßnahmen wie z.Bsp. PRGF Endoret fördern die bessere Heilung des betroffenen Kieferareals.

Inwieweit darüber hinaus Behandlungen sinnvoll und erforderlich sind, lässt sich nur durch geeignete Untersuchungen festlegen.

Herzliche Grüße

Dirk Heißmeyer

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Frage von Herrn Bellmann, 22.12.2015

Guten Tag,

erst einmal vielen Dank, dass ich hier eine Frage stellen darf. Sie darf auch veröffentlicht werden...

Kann es einen Zusammenhang zwischen Titanimplantat und Herz-Rhythmusstörungen geben?

Seit ich ein Titanimplantat im linken Oberkiefer trage, habe ich nicht nur ständig einen metallischen Geschmack im Mund, sondern regelmäßig Herz-Rhythmusstörungen, die teilweise länger als 24 Stunden anhalten, aber täglich durch Zwischenschläge des herzens sich bemerkbar machen. Ich war deshalb schon eine Woche im Krankenhaus. Kardiologisch wurde alles abgeklärt, inkl. CT und MRT vom Kopf...alles ohne Befund.

Mein Bauchgefühl sagt mir aber, dass hier ein Zusammenhang bestehen kann.Können Sie darüber aus Ihrer eigenen Praxis etwas berichten?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort an Herrn Bellmann von Dirk Heißmeyer, 03.01.2016

Guten Tag Herr Bellmann,

Danke für Ihre vertauensvolle Anfrage.

Es gibt zahlreiche Beschwerden und Erkrankungen, die auf dem Material Titan beruhen. Welche davon auftreten, ist sehr unterschiedlich.

Bereits wenige Wochen nach Einsetzen der Titanimplantate kann man Spuren davon in den Lymphknoten feststellen. Des Weiteren findet man Spuren auch bevorzugt in Lunge, Leber, Milz, Niere.

Titan ist ein vom Material und der Implantatform ein idealer Empfänger von Strahlung und leitet Stromspannungen sehr gut. Negative Auswirkungen durch E-Smog werden durch Titanimplantate besonders gut aufgenommen und weitergegeben. Nachgewiesen ist die Beeinflussung von Implantaten durch elektrische, magnetische und elektromagnetischer Felder.

Nickel-Allergiker haben immer eine Disposition gegenüber Titan.

Jedes Material und jede Körperzelle hat ihr eigenes Schwingungsmuster. Die jeweilige Frequenz spiegelt die Charakteristik der Körperzelle wider. Wenn diese Frequenzen verändert werden, kann der Körper das oft kompensieren. Aber irgendwann ist eine Grenze erreicht, wo der Körper das nicht mehr schafft. In den meisten Fällen liegen aber verschiedene Belastungen vor, die dann zu Symptomen führen.

Mittels Bioresonanz kann man diese negativ veränderten Schwingungen in begrenztem Umfang neutralisieren. Das ist aber oft keine gute Dauerlösung. Besser ist die Entfernung des schädlichen Metalles.

Auch sollte dem Energiestoffwechsel Milz bei Belastung durch Titan besondere Beachtung geschenkt werden. Ähnliches gilt auch für die Lunge, die für feinstoffliche Energie und die seelische Komponente Bedeutung hat. Beide Organe sind auch immer direkt vom Titan betroffen. Im Meridiansystem haben die Oberkieferzähne 4 und 5 Bezug zur Lunge, die Oberkieferzähne 6 und 7 zur Milz und Zahn 8 (Weisheitszahn) zum Herz.

Vieles läßt sich anhand von Blutstropfen testen, so dass dafür nicht immer ein Praxisbesuch notwendig ist.

Ich habe es in der Praxis schon erlebt, dass ein Patient sofort bei Einbringen des Materials in den Mund Missempfindungen spürt. Deshalb ist es sinnvoll, grundsätzlich vor Verwendung von Material dieses auf Verträglichkeit zu Testen. Dazu gibt es bei Titan auch den Titan-Stimulationstest als Ergänzung zu bioenergetischen Tests (u.a. Labor IMD in Berlin).

Auch bereits im Mund eingesetztes Material läßt sich mittels bioenergetischer Testverfahren auf Verträglichkeit überprüfen. Bildgebende Verfahren wie MRT geben dazu leider überhaupt keine Aussage.

Eine Allergie auf Titan ist gar nicht so selten und mittlerweile auch wissenschaftlich nachgewiesen. Außerdem löst Titan im Körper sehr oft eine Entzündungsreaktion aus, die teilweise anfangs überhaupt nicht bemerkt wird. Die durch den Elektrogalvanismus abgesonderten Titanpartikel verbinden sich mit körpereigenen Proteinen. Diese werden dadurch denaturiert. Der Körper betrachtet diese Proteine jetzt als Fremdkörper und versucht, diese zu bekämpfen.

Die Werte für die Entzündungsmediatoren TNF (Tumornekrosefaktor), sowie Interleukin 6 und 10 sind stark erhöht. Das Immunsystem ist dann in einem dauernden erhöhten Abwehrzustand. Diese erhöhten Werte sind auch bei vielen anderen Krankheiten gefunden worden wie Rheuma oder Diabetes.

Vermutlich eine direkte Auswirkung auf den Herzrhythmus nach Implantation hatte ich einmal in der Praxis, bei anderen Patienten auch diverse andere Beschwerden.

Insgesamt gibt es aber sehr häufig Herz-Rhythmusstörungen. Dass diese bei Ihnen so schnell nach der Behandlung aufgetreten sind, ist ein eher glücklicher Umstand. Oft treten Beschwerden erst Jahre nach einer Zahnbehandlung auf und an einen Zusammenhang denkt dann erstmal kein Mediziner.

Heutzutage gibt es sehr viele toxikologisch und pharmakologisch eindeutige Ergebnisse der Materialforschung. Seitens der Universitäten und bei der Entwicklung neuer Werkstoffe werden diese jedoch nicht beachtet. Wenn auf einem histologischen Schnitt eines Implantates im Knochen alles unauffällig aussieht, geht die universitäre Medizin davon aus, dass das Material (hier Titan) verträglich ist. Leider sagt die Histologie aber genauso wenig über die Verträglichkeit aus wie z.Bsp. auch ein Röntgenbild.

Nur wenige Zahnärzte beschäftigen sich ausreichend intensiv mit einer wirklichen Materialkunde. An der Universität ist das leider kein Thema.

Ich bin aufgrund obiger Ausführungen davon weg, Titanimplantate zu verwenden. Als die verträglichste Alternative haben sich bei mir Implantate aus Kunststoff (PEEK der Firma Sisomm) bewährt. Das Material wird bereits seit 20 Jahren erfolgreich in der Chirurgie eingesetzt. Damit ist es auch grundsätzlich in nur einem Operationstermin möglich, das Titanimplantat zu entfernen und das PEEK-Implantat zu setzen. Ein Knochenaufbau ist dabei nicht erforderlich.

Ich hoffe, meine Ausführungen helfen Ihnen etwas weiter, ansonsten dürfen Sie sich auch gerne wieder melden.

Herzliche Grüße

Dirk Heißmeyer

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Frage von Johann, 01.10.2015

Sehr geehrter Herr Heißmeyer,

ich bin Mitte dreißig und habe leider schon 2 Zahnlücken und 5 wurzelbehandelte Zähne.

Die beiden Zahnlücken waren erst auch wurzelbehandelte Zähne, die sich wieder entzündeten und dann wieder behandelt wurden, nur um dann am Ende doch noch gezogen zu werden.

Jetzt meldet sich der nächste Zahn. Nachdem ich immer wieder starke Zahnschmerzen habe und es mittlerweile eine starke Belastung für meinen Körper ist, fragte ich meinen Zahnarzt, ob ich die WB-Zähne nicht besser ziehen lasse solle und Zirkon-Implantate setzen. Zudem müssten einige Zähne überkront werden.

Der verschlug die Hände über dem Kopf und sagt, der Zahnerhalt sei das Wichtigste überhaupt. Er würde stattdessen

  • den schmerzenden Zahn nochmals WB und überkronen
  • vorsorglich 7 weitere Zähne WB und überkronen (anscheinend muss vor einer Überkronung ein Zahn immer WB werden)
  • die beiden Zahnlücken mit einem Titan-Implantat füllen, weil Zirkonimplantate zu leicht brechen würden und keine Langzeitstudien verfügbar seien
  • überhaupt sei ein Kiefer mit Implantaten anfällig für Sportunfälle und würde leicht brechen

Ich habe daraufhin eine Zweitmeingung eingeholt, die sich weitestgehend mit jener von meinem ZA deckt. Nun weiss ich nicht mehr, was ich tun soll.

Eine objektive Antwort würde mir sehr weiterhelfen.

Herzlichen Dank für Ihre Mühen - Johann

Antwort an Johann von Dirk Heißmeyer, 03.10.2015:

Lieber Johann,

tote Zähne würde ich nur dann im Körper belassen, wenn absolut keine Krankheit vorliegt. Jeder tote Zahn ist grundsätzlich eine Giftquelle für den Körper. Wenn man alle Kanäle, die ein Zahn hat, aneinanderreiht, kommt man auf eine Länge von ca. 5 Km. Davon behandeln kann man ca. 5 cm. Des Rest bleibt unbehandelt. Jedesmal, wenn man auf einen toten Zahn beißt, werden die Bakterien und Giftstoffe in den umgebenden Knochen katapultartig hineingeschossen, so ähnlich, als wenn sie auf eine gefüllte und geöffnete Plastikflasche treten.

Wenn ein Zahnarzt behauptet, Keramik würde häufiger brechen, hat er sich nicht mit den aktuellen Studien beschäftigt, die keinen nennenswerten Unterschied beschreiben zu Titan. Titan geht in Lösung. Bereits 3 Monate nach den Setzen eines Titanimplantates findet man Titanpartikel in den Lymphknoten und auch in anderen Organen. Das ist mit Sicherheit ein Grund für entzündliche Erkrankungen. Bei rund 20% aller Menschen liegt eine nachweisbare Unverträglichkeit gegenüber Titan vor.

Sportunfälle sind sicher eine zu vernachlässigende Ausnahme. Wenn ich höre, was mir viele Patienten erzählen von dem, was behandelt werden soll oder auch nicht, muss man schon sagen, dass Zahnärzte wohl sehr gute Märchenerzähler zu sein scheinen. Grundsätzlich wird empfohlen, was in erster Linie dem Zahnarzt (finanziell) nutzt. Wenn zuerst eine Wurzelbehandlung gemacht wird und dann eine Krone darauf gesetzt wird, ist es sicherlich die Krone, die dem Zahnarzt nutzt. Wenn oft nach relativ kurzer Zeit der tote Zahn doch gezogen wird, weil die Probleme wieder kommen, wird erneut an Implantat und Krone verdient.

So wie Sie es schildern mit den Problemen nach einer Wurzelbehandlung, höre ich es ganz oft von den Patienten. Bei jedem Patienten, wo ich den toten Zahn herausoperiert habe, war auch ein krankhafter Befund (sehr oft Zyste) durch den Pathologen bestätigt worden bei dem Gewebe, das den Zahn umgegeben hat. Darum ist es auch wichtig, nicht einfach nur den Zahn zu ziehen, sondern das krankhafte Gewebe mit zu entfernen. Dies wird leider nicht immer so eingehalten. Außer Zahnärzten gibt es keine Mediziner, die totes Gewebe im Körper lassen wollen.
Bei den Implantateten bevorzuge ich mittlerweile Kunststoff (PEEK).

Dieser Werkstoff wird in der allgemeinen Implantologie seit 20 Jahren eingesetzt und in der zahnärztlichen Implantologie seit ca. 10 Jahren. PEEK ist absolut inert und auch genauso flexibel wie der Knochen. PEEK und Knochen sind beides Kompositmaterialien und deshalb auch von den mechanischen Eigenschaften absolut ähnlich. Außerdem kosten sie auch deutlich weniger als Titan oder Keramik.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen etwas weiter helfen. Ansonsten dürfen Sie mir gerne auch nochmal schreiben.

Herzliche Grüße
Dirk Heißmeyer

Antwort von Johann an Dirk Heißmeyer, 06.10.2015:

Lieber Hr. Heißmeyer,

vorab ein dickes Lob dafür, dass Sie sich die Zeit nehmen an dieser Stelle so detailliert auf meine Fragen einzugehen. Ihre Ausführungen helfen mir sehr und wäre ich nicht 900 km von Ihnen entfernt, würde ich mich gerne bei Ihnen in Behandlung begeben.

Wenn Sie schreiben, Sie präferieren mittlerweile PEEK, ist es nicht so, dass sich auch das "Plastik" schadhaft im Körper ablagern kann?

Und wie lange kann so ein Implantat durchschnittlich halten?

Angenommen ich entscheide mich für ein reines PEEK Implantat (also ohne Titan Stift oder ähnlichem), welches Material sollte dann für die Kronen verwendet werden?

Herzlichen Dank für Ihren Mühen und schöne Grüße aus Wien!

Johann

Antwort an Johann von Dirk Heißmeyer, 08.10.2015:

Hallo Johann,

sicher kann sich bestimmte Plastiken auch im Körper ablagern. Die Untersuchungen zu den Polyetheretherketonen (PEEK) haben aber gezeigt, dass dieses Material inert ist. Auslösungserscheinungen wie beim Titan findet man nicht im Körper.

Als Kronen/Brückenmaterial kann man auch PEEK nehmen. Diese kann man auch mittels Schrauben aus PEEK fixieren, so dass man mit nur einem Material auskommen kann.

Alternativ kann man für Kronen auch verschiedene Keramikmaterialien verwenden, die man zementieren oder kleben kann. Ich nehme in der Regel Emax von Ivoclar. Das Material wird in den meisten Fällen gut vertragen und hat bessere ästhetische Eigenschaften als Zirkon-Keramiken.

Grundsätzlich können Implantate lebenslang halten, genau wie Zähne. Wenn das nicht so ist, liegt es meistens an der nicht so optimalen Pflege.

Bei den von mir gesetzten Keramikimplantaten ist nach 10 Jahren so gut wie keine negative Entwicklung zu sehen. Aber natürlich kann man noch nicht über 30-jährige Erfahrung berichten. Es ist aber auch nicht erkennbar, dass Probleme zu erwarten sind.

Viele Grüße
Dirk Heißmeyer

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Frage von Peter Brezina aus Gmünd, 21.08.2015:

Sehr geehrter Herr.

Ich hoffe trotzdem ich aus Österreich komme bei Ihnen Rat zu finden.
Ich habe an die 10 Wurzelbehandelte Stummel die mit "schönen" Zirkonkeramikkronen überdeckt sind.
Leider weiss ich heute das dies eine Klassische Fehlinvestition war. Ich leide an allen nur erdenklichen Beschwerden seit vielen vielen Jahren (Beginn der Wurzelbedhandlungen).

Nun möchte ich Alle Wurzelbehandelten Zähne ziehen und durch einteilige Implantate aus ReinKeramik (ohne Zirkon) ersetzen. Mir erscheint dies als die im Moment sinnvollste und nachhaltigste Alternative. (Kein Spalt, nur ein Werkstoff)
Die Firma Straumann aus der Schweiz bietet dies an.

Was halten Sie davon, bzw. Kann ich diesen Eingriff bei Ihnen machen.

Hochachtungsvoll Peter Brezina

Antwort an Herrn Brezina von Dirk Heißmeyer, 25.08.2015:

Sehr geehrter Herr Brezina!

Die Keramikimplantate der Firma Straumann sind sicher eine gute, giftfreie Alternative zu toten Zähnen. Bis jetzt gibt es nur einteilige Keramikimplantate von Straumann, weil die Firma dieses als sicherer ansieht als zweiteilige Implantate. Man kann die Implantate nicht verändern (beschleifen). Deshalb muss ein gerades Implantat auch passen von der Form. Das ist nicht für jeden fehlenden Zahn immer gegeben. Ich verwende, wo es geht, einteilige Implantate. Darauf verwende ich gerne Kronen aus der schönen Keramik von Ivoclar. Diese Kronen kann man auch mit Harvard Zement einsetzen, der oft sehr gut vertragen wird. Dann kann man ganz auf Kunststoff verzichten.

Die Implantate müssen belastungsfrei einheilen. Dazu sind zusätzliche Schutzmaßnahmen erforderlich.

Dazu ist es nicht gut, alle Ihre Zähne auf einmal zu ziehen und zu ersetzen. Man kann testen, welche Zähne am meisten belasten und damit beginnen. Auch sollte man den Knochen auf fettige Degeneration durch die Gifte der toten Zähen testen und ggf. sanieren. Ein Röntgenbild ist sicher notwendig für die Planung aber nicht ausreichend. Weitere Diagnostik ist erforderlich.

Zwischen ziehen des Zahnes mit gleichzeitiger Knochensanierung und setzen des Implantates sollte in der Regel 5-6 Monate gewartet werden, in günstigen Fällen ist auch eine etwas kürzere Wartezeit möglich. Für eine etwas konkretere Planung schicken Sie gerne Röntgenbilder und auch normale Bilder. Danach können wir telefonisch die Behandlung genauer besprechen.

Herzliche Grüße nach Gmünd von einem Osttiroler

Dirk Heißmeyer

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Frage von Karin W., 22.04.2015:

Sehr geehrter Herr Heißmeyer,

vor knapp 3 Jahren wurden bei mir im Oberkiefer 2 Titaninplantate gesetzt. Seit einem Jahr habe ich ständig irgendwelche Entzündungen. Entweder eine beidseitige Bursitis am Oberschenkel oder wie aktuell seit Dezember 2014 im rechten Handgelenk. Die Entzündung will einfach nicht abklingen.
Kann hier ein Zusammenhang bestehen?

Antwort an Karin W. von Dirk Heißmeyer, 22.04.2015:

Sehr geehrte Frau W.,

Titanimplantate sehen auf dem Röntgenbild und im Mund oft unauffällig aus. Der Zahnersatz auf dem Implantat weist auch nichts Auffälliges auf. Für viele Zahnärzte sind Beschwerden dann nicht nachvollziehbar oder erklärbar.

Doch der Schein ist oft trügerisch. Selbst auf dreidimensionalen Röntgenbildern (DVT) ist keine krankhafte Veränderung erkennbar.

Ich habe schon oft Zähne und auch Implantate entfernt, wo einige Millimeter große Zysten um die Zähne/Implantate vorhanden waren.

Das Titan aus den Implantaten löst sich teilweise auf. Der umgebende Knochen ist dann dunkel gefärbt durch den Titanniederschlag. Die Titanpartikel können sich auch um das Implantat herum im Körper ausbreiten. Sehr oft sieht man eine lokale, chronische Entzündung um das Implantat herum. Und Titan bewirkt bei relativ vielen Patienten systemische Fehlreaktionen im Körper, die auch zur Entzündung eines Schleimbeutels (Bursitis) führen können.

Zur Abklärung ist der LTT (Lymphozytentransformationstest) nur bedingt geeignet. Die speziellen Lymphozyten reagieren nicht auf das Titan und der Test fällt oft falsch negativ aus. Zielführender ist der Titan-Stimulationstest.

Ein einfacher, schneller Test über die Belastung durch Titanimplantate, der wissenschaftlich jedoch nicht anerkannt ist, lässt sich mittels Armmuskeltest durchführen (Kinesiologie):
Genauere Hinweise kann der Stimulationstest auf Titan geben: Untersuchungen u.a. der Makrophagen (Abwehrzellen) ergeben oft zig-fach erhöhte Werte von TNFα (Tumornekrose Faktor alpha) und IL6 (Interleukin 6).

TNFα wird in Zusammenhang gebracht u.a. mit zentralnervösen Effekten und Begünstigung von Rheuma.

IL6 begünstigt u.a. Autoimmunerkrankungen und entzündliche Gelenkerkrankungen. Und es kann auch verschiedene Krebsarten in der Entstehung fördern.

Eine weitere Untersuchungsmöglichkeit besteht auf biofunktioneller Ebene. Manche Patienten merken sofort, wenn ein unverträglicher Fremdkörper wie z.B. eine Zahnkrone in den Mund genommen wird. Das bewirkt ein verändertes, oft unangenehmes Gefühl. Diese Art der Störung basiert auf krankhaften Schwingungsmusters, die sich auf die Körperzellen auswirken. Wenngleich nicht wissenschaftlich anerkannt ist die Bioresonanz nach meiner Erfahrung sehr gut geeignet, diesen Ursachen auf die Spur zu kommen.

Da alle Informationen eines Menschen im Blut gespeichert sind, reicht zum Testen 2 Tropfen Blut, die man auf Kaffeefilterpapier geben kann.

Aus rein mechanischer Sicht können das Implantat und die Krone absolut in Ordnung sein – und dennoch Probleme bereiten. Manchen Zahnärzten fehlen das Verständnis und die Einsicht, dass trotzdem eine teilweise extrem belastende Wirkung von dem Implantat ausgeht. Ein länglicher Titankörper ist eine ideale Antenne. Bei den Strahlen, denen jeder ausgesetzt ist, kann sich das zusätzlich krankheitsfördernd auswirken.

Aus den aufgezählten Punkten kann man insgesamt nicht davon ausgehen, dass Titan ein gut verträgliches Material ist.

Titan sollte, wie alle Metalle, grundsätzlich besser im Körper vermieden werden. Zahlreiche Berichte über oftmals deutliche Verringerung von Symptomen nach Entfernung von Metallen aus dem Körper sprechen eindeutig für deren Meidung.

Wenn man Metalle entfernt, sollte schon im Vorfeld auf ein gestärktes Immunsystem geachtet werden, um eine Verschlimmerung der Symptome unmittelbar nach der Entfernung zu vermeiden.

Ihr Dirk Heißmeyer

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Frage von Michael, 16.04.2015:

Hallo Herr Heißmyer,

ich habe heute einen Wb. Zahn gezogen bekommen. ( den 46er). Ich soll den 24,26 und 27 überkront und den 25er eine Brücke bekommen. Der 26 und 27er sind beide Wurzelbwhandelt. Meine Frage ist es aus Ihrer Sicht ratsam das so gurch zu führer.

Ich verbleib mit Gruß und Dank. Michael

Antwort an Michael von Dirk Heißmeyer, 20.04.2015:

Sehr geehrter Herr Michael,

die Planung ist nicht komplett, da der fehlende Zahn 46 nicht mit einbezogen ist in die Therapie. Meiner Erfahrung nach stören mindestens 80 % der wurzelbehandelten Zähne den Organismus. Wenn die Zähne 26 und 27 erhalten bleiben sollen, ist zumindest ein Test der Belastung durch diese Zähne sinnvoll. Eine schnelle Übersicht kann man mit dem kinesiologischen Muskeltest erzielen. Entsprechend dem Ergebnis kann man weitergehend testen (Blut, Speichel, biofunktionell). Wenn wurzelbehandelte Zähne nicht gezogen werden, ist das nur als Übergangslösung zu sehen. Jeder von mir gezogene, wurzelbehandelte Zahn, den ich pathologisch untersuchen ließ, wies eine krankhafte, belastende Veränderung um die Wurzelspitze herum auf.

Ihr Dirk Heißmeyer

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Frage Herr A. Wolff bzgl. Wurzelbehandlung

Endlich ein Zahnarzt, der auf den heimtückischen und gesundheitsgefährdenden Wahnsinn Namens Wurzelbehandlung komplett und konsequent verzichtet.

Die Schädigungen durch WB sind zwar intern seit langem bekannt, werden aber schlimmerweise noch geschönt dargestellt, allzuoft praktiziert und leider auch bezahlt. Die Unwissenheit der Patienten wird hoffentlich durch Internet sehr bald der Vergangenheit angehören.

Schön, daß in Ihrer Praxis WB konsequent abgelehnt wird.

Viele Grüße

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Erste Anfrage von Frau Krautwurst bzgl. Metallkronen

Hallo, ich habe mir jetzt nachdem ich auf Ihrer Seite war mein Metallkrone hinten oben noch am Silvester entfernen lassen.

Ich habe es nicht gewollt da ich Neurodermitis habe und auch Allergiker bin. Aber von meinen Zahnarzt wurde mir gesagt das da keine Bedenken bestehen würden, weil Ihn da nichts bekannt wäre.

Nun hatte ich die Metallkrone drin und nach einiger Zeit begann meine Haut zu jucken wie ich das schon lang nicht mehr hatte, auch war mir schlecht und ich hatte Kopfschmerzen. An dem Zahn selbst war aber nichts zu sehen, deshalb habe ich es auch nicht damit in Verbindung gebracht.

Dann sind mir noch die Handgelenke angeschwollen (Wasseransammlungen).

Als ich das auf Ihrer Seite gelesen habe stand eigentlich für mich fest das es nur mit der Krone zu tun haben muss, da ich nichts anderes gemacht habe als immer.

Mich würde mal interessieren was nach meiner Schilderung Ihre Meinung dazu ist!Ob das die Ursache sein kann. 

Ich lasse mir auf jeden Fall jetzt eine aus Keramik machen schon allein deshalb weil ich dann innerlich ein besseres Gefühl habe und beruhigter bin.

Wäre schön wenn Sie mir dazu mal eine kurze Einschätzung aus Ihrer Sicht geben könnten.

Danke!

MfG

Antwort an Frau Krautwurst von Dirk Heißmeyer

1.1.2015 Frage wegen Metallkrone

Liebe Frau Krautwurst,

manchmal reicht eine kleinste Menge Material, um heftige Reaktionen wie bei Ihnen auszulösen.

Wenn Sie einen Allergietest machen lassen möchten, vermeiden Sie einen Hauttest (Pricktest). Der ist extrem belastend für den Körper und führt zu keinen korrekten und aussagekräftigen Ergebnissen. Geeigneter sind ITT (Immuntoleranztest) oder LTT (Lymphozyten-Transformations-Test). Ein Labor, dass das Blut entsprechend untersucht, ist Lab4more in München, in Berlin das Labor von Dr. Baehr. Dazu muss etwas Blut abgenommen werden. Oder Sie lassen einen Test auf biofunktioneller Ebene machen. Beides ist grundsätzlich bei Heilpraktikern möglich.

Manche (ich schätze sogar viele) Zahnärzte sind ziemlich ignorant. Es geht den Patienten dann so wie Ihnen. Viele Zahnärzte wollen sich mit solchen Themen nicht beschäftigen aus eigenen wirtschaftlichen Interessen oder weil sie sich mit den Themen sich überhaupt nicht auskennen und überfordert sind.

Es freut mich, wenn ich Ihnen etwas helfen konnte, auch auf die weite Entfernung. Meine weiteste Anfrage war übrigens von der Dominikanischen Republik.

Herzliche Grüße aus Emmerthal
Dirk Heißmeyer

Antwort von Frau Krautwurst:

Hallo,

wie bereits am Telefon bei Ihren Rückruf besprochen sollte ich mich ja noch mal bei Ihnen melden was bei den Gespräch mit den Zahnarzt raus gekommen ist.

Danke erst noch mal für Ihren Rückruf denn dadurch hatte ich Argumente die mir schon bei den Gespräch sehr weiter geholfen haben. Ich habe dazu auch meine Allergiepass, den er ja nie so richtig beachtet hat, mitgenommen und dabei ist auch noch raus gekommen das ich auch auf Kobalt reagiere was ja auch noch einen erheblichen Einfluss dargestellt hat wie sich dabei raus stellte.

Ich bekomme nun einen Vollkeramikkrone und wir machen noch einen Allergietest auf die Stoffe die er bisher bei mir verwendet hat. Ich bin auch jetzt zu meinen Heilpraktiker um das Immunsystem wieder zu stärken so wie Sie es mir empfohlen haben.

Ich bin ja so froh das ich mit Ihnen sprechen konnte den ich wusste wirklich nicht mehr was ich machen sollte. Jetzt habe ich erst mal ein besseres Gefühl in der Hoffnung das sich alles wieder normalisiert….!

Schönen Dank nochmals.

Mit freundlichen Grüßen

Jessica Krautwurst

Dirk heissmeyer

Terminvereinbarung

Dirk Heißmeyer
ganzheitliche Zahnmedizin
Hauptstraße 52
31860 Emmerthal

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