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Warum Zahnarzt UND Heilpraktiker?

Warum Zahnarzt UND Heilpraktiker?

An jedem Zahn hängt auch ein Mensch. Und in dem Menschen gibt es schätzungsweise 15 Milliarden verschiedene Wechselwirkungen. Nur ein ganz geringer Bruchteil davon ist erforscht.

Ein wichtiges Beispiel aus dem Bereich der Zähne ist die Parodontitis. Oftmals ist nur ein Zahn oder sind wenige Zähne davon betroffen. Warum ist das so und warum sind nicht alle Zähne betroffen? Oder warum gibt es nicht eine lineare Verteilung?

Die Schulmedizin hat keinen wissenschaftlichen Beweis für dieses recht häufig vorkommende Phänomen erbringen können noch hat sie eine nachvollziehbare Erklärung dafür.

Wenn man aber z.B. die 5-Elemente-Lehre, die Organ Uhr, die Meridianverläufe oder die korrespondierenden Organe mit in die Betrachtung einbezieht, kann man sehr wohl eine Erklärung und vor allem eine adäquate Therapie erzielen.

Weitere wichtige zu berücksichtigende Co-Faktoren sind die sehr häufigen Therapieblockaden: das sind insbesondere Weizen- und Kuhmilchunverträglichkeit, Narben, Candida, geopathische Belastungen und Elektrosmog. Durchschnittlich haben Menschen mit unklarer Krankheitsursache 8000 Euro ausgegeben bis auch nach der Belastung durch E-Smog und Geopathie geschaut wird. Nicht selten bringt die Behandlung dieser 2 Belastungen den Durchbruch zu deutlich besseren Therapieergebnissen.

Zu den entscheidenden Co-Faktoren zählen auch die Regulation durch die Ausscheidungsorgane wie Haut/Schleimhaut, Leber, Niere, Lunge, Darm.

Einen wesentlichen Anteil an chronischen Krankheiten hat man wohl auch Zahnärzten zu verdanken, die hemmungslos (wie Patienten mir öfter berichten) und nicht selten auch mit ausgeprägter Ignoranz und in extensivem Maße potentiell schädlichem und auch zum Teil äußerst giftigem Material in dem Körper einbringen. In erster Linie ist hier auch das Palladium zu erwähnen. Dank der Blüm-Reform Ende der 80er Jahre haben Millionen von Deutschen dieses noch schädlichere Metall als Amalgam in den Folgejahren erhalten. Die Folgen waren und sind immer noch in etlichen Fällen erschreckend. Selbst heute wird Palladium immer noch verwendet.

Was man aber auch sagen muss, dass letztendlich alle chronischen Krankheiten einhergehen mit einer Übersäuerung des Gewebes. Und das kann sich in allen Bereichen des Körpers auf unterschiedlichste Weise zeigen.

Die Schulmedizin scheint schonungslos überfordert zu sein, oben aufgeführtes auch nur annähernd zu berücksichtigen.

Beispielsweise kommen Menschen zum Zahnarzt mit Schmerzen am Schneidezahn. Im Mund und auf dem Röntgenbild ist nichts zu sehen. Der Patient wird dann wieder vom Zahnarzt nach Hause geschickt mit dem Hinweis, es sei alles in Ordnung. Prophylaktisch bzw. zur Beruhigung wird der Zahn dann mit irgendetwas eingepinselt, oftmals das schädliche Fluorid. Dem Patienten ist damit nicht wirklich geholfen. In diesem Fall muss man daran denken, dass eine Belastung der Niere die Ursache für diese Zahnschmerzen ist. Oft reicht dann die Gabe des passenden Nierenmittels und die Zahnschmerzen verschwinden.

Leider ist Deutschland fast das einzige Land auf der Welt, wo die rechtlichen Möglichkeiten der Zahnärzte dermaßen eingeschränkt ist, dass eine ursachenbezogene Therapie nicht möglich ist. Rechtlich gesehen müsste der Patient, wenn er die Ursache seiner Schmerzen kennen würde, zum Urologen gehen und nicht zum Zahnarzt. Aber wer macht das schon? Und welcher Urologe kennt auch diese Zusammenhänge?

Selbst die Zungendiagnostik soll Zahnärzten nicht gestattet sein. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!

Es ist auch keine Änderung der Situation in Sicht, da es scheint, dass selbst die eigene Standesvertretung den Zahnärzten weniger an Therapiemöglichkeiten zugestehen möchte, als es beispielsweise Helferinnen in anderen Ländern dürfen.

Vielleicht ist diese Haltung auch nicht ganz unbegründet, wenn man sieht, wie (schlecht) oft gearbeitet wird, obwohl von offizieller Seite die hervorragende Qualität der Zahnmedizin in Deutschland besonders betont wird. Und vielleicht ist auch in der Zahnmedizin eine Selbstbeweihrauchung nicht ganz ausgeschlossen, um es vorsichtig auszudrücken. 

An dieser Stelle möchte ich auch aus einer aktuellen Broschüre der Bayerischen Landes-Zahnärztekammer zitieren: 

"Dem Beruf des Zahnarztes sind trotz einer fundierten Ausbildung und hoher, medizinischer Kompetenz aufgrund der (veralteten) Vorschriften (nur in Deutschland) enge Grenzen gesetzt, die ihm zwar die zahnmedizinische, nicht aber die medizinische Behandlung seiner Patienten gestatten. Eine ganzheitliche medizinisch oder medizinisch-ästhetische Behandlung der Patienten, welche die Schulmedizin unterstützt, kann aber auch in der Zahnarztpraxis sinnvoll sein und wird auch von immer mehr Patienten gewünscht und gezielt nachgefragt."

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen, außer dass das deutsche Zahnarztrecht hoffentlich bald dem europäischen angeglichen wird, wo es keine unsinnigen Einschränkungen gibt. Ich verfolge das Thema Ganzheitlichkeit bereits seit fast 20 Jahren. Jetzt kommt auch die Bayerische Zahnärztekammer darauf, dass das sinnvoll ist. Ich nutze es schon seit langem sehr erfolgreich. Aber wo Erfolg ist, ist auch Neid nicht weit.

Der spüre ich deutlich von Kollegen aus der Umgebung, die kein Heilpraktiker sind. Und auch die niedersächsische Vertretung ist leider noch nicht so fortschrittlich wie in Bayern. Aber irgendwann wird auch die Zeit in Niedersachsen kommen und dann werden die vermutlich denken, wie rückständig sie doch waren. Hoffentlich müssen die Patienten in Zukunft bis dahin nicht nach Bayern reisen, um die gewünschte Behandlung zu bekommen. Man könnte lachen, wenn es nicht so traurig wäre.

Andererseits freue ich mich sehr über (weiterentfernte) Kollegen, die mir Patienten schicken für Behandlungen, die ich mache und die sie selbst nicht anbieten.

Als ein Beispiel fraglicher Qualität sei hier nur die Volkskrankheit Parodontitis genannt. Schätzungen gehen von ca. 25 Millionen mittelstark bis stark erkrankten Menschen in Deutschland aus. D.h., es müssten eigentlich auch entsprechend viele Behandlungen durchgeführt werden. Tatsächlich werden laut offizieller Statistik aber nur weniger als eine Million Behandlungen durchgeführt. Die Vermutung liegt nahe, dass das an der schlechten Vergütung dieser Behandlung gegenüber anderen Behandlungen wie Kronen liegt. Da an Kronen in erster Linie durch das Labor verdient wird, ist die Gefahr recht groß, in Praxen mit eigenem Labor schnell Kronen zu bekommen, obwohl gar nicht notwendig. Es hat auch schon Fälle gegeben, wo Karies absichtlich übersehen wurde, anders kann man es nicht ausdrücken.

Und wenn man dann noch berücksichtigt, dass nachgewiesene Zusammenhänge bestehen zwischen Parodontitis und Herzinfarkt, ist das schon sehr bedrückend. Wobei man nochmal sagen muss, dass die Parodontitis auch nur eine Sekundärerkrankung ist.

Diese ganzen Einschränkungen hat man als staatlich geprüfter Heilpraktiker nicht. Man kann sagen, dass sich konventionelle zahnmedizinische Diagnostik zusammen mit Berücksichtigung ganzheitlicher Untersuchungs- und Behandlungsmethoden perfekt ergänzen, um den ganzen Organismus zu beurteilen und Störfelder zu beseitigen.

Als Zahnarzt kann (oder konnte) man bequem von der rein universitären Herangehensweise leben. Warum sollte man dann als Zahnarzt seine Komfortzone verlassen und viel Zeit und Geld in eine weitere Ausbildung investieren?

Natürlich gibt es berechtigterweise auch Zahnärzte, die nur die Schulmedizin als das Wahre sehen und auch Patienten, die nur das möchten. Dann akzeptiert man beispielsweise auch eher Antibiotika als fast nebenwirkungsfreie Medikamente aus dem Bereich der Mesotherapie und mehr Selbstverantwortung für die eigene Gesundheit.

Wenn es Ihnen als Patient aber wichtig ist, umfassende Betreuung zu bekommen, müssen Sie sich einen Zahnarzt auswählen, der auch Heilpraktiker ist und wirklich auch als solcher praktiziert. Dann haben Sie optimale Voraussetzungen, wirklich umfassende Diagnostik und Therapie zu bekommen. Oftmals ist es so, dass reine Heilpraktiker mit den Zahnzusammenhängen überfordert sind, insbesondere, was auch die Materialverträglichkeit in Zusammenhang mit Anwendungsmöglichkeiten- und Einschränkungen betrifft. Da wird dann schon mal Material empfohlen, das gar nicht anwendbar ist.

Es ist aber auch sehr gut möglich, dass der Heilpraktiker/naturheilkundlicher Arzt im Anschluss Folgebehandlungen wie z.B. die Entgiftung oder aufbauende Infusionen übernimmt.

Dirk heissmeyer

Terminvereinbarung

Dirk Heißmeyer
ganzheitliche Zahnmedizin
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